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Dem Fieber die Stirn bieten

Fieber ist mehr als ein Warnzeichen des Körpers. Handauflegen reicht nicht aus, um einen aussage-kräftigen Wert zu erhalten. Digitalther-mometer sind bereits für unter 5 € erhältlich. Infrarot-Thermometer spielen in einer gehobenen Liga.

Titel
» Steckbrief «

Produktgruppe
Fieberthermometer

Produkt
Stirnthermometer FT60

Hersteller
Beurer
Marktpreis
ca.  37 Euro
Testbeginn
2011
Dauer
6 Monate Langzeittest

Alle Fotografien
auf einen Blick (2)

 <br /> Foto 06 - Bei diesem Vergleichsgerät gibt es neben dem Ein-und Ausschalter nur noch eine  <br /> Abdeckung, unter der sich die Batterie befindet. <br /><br /> ( © 2011 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 07 - Das Gerät sollte sich mindestens 30 Minuten im Raum befinden, in dem die Messung  <br /> durchgeführt werden soll. <br /><br /> ( © 2011 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 08 - Auf den ersten Blick wirkt das Gerät wie ein moderner - etwas zu groß geratener  <br /> - MP3-Player. <br /><br /> ( © 2011 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 09 - Die Bedienungsanleitung umfasst knapp zehn Seiten und rund weitere 60 Seiten in  <br /> anderen Sprachen. <br /><br /> ( © 2011 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 10 -  <br /> Die zum Lieferumfang gehörende silberfarbige Aufbewahrungsbox wirkt hochwertig. <br /><br /> ( © 2011 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 11 -  <br /> Optisch ein Hingucker! <br /><br /> ( © 2011 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )




Hersteller*

Beurer
Söflinger Straße 218
D-89077 Ulm

(2011)



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Gradwanderung

Unsere Großeltern kannten in ihrer Jugend keine digitalen Fieberthermometer. Viele erinnern sich noch heute an jene Geräte, die Alkohol oder sogar giftiges Quecksilber als Anzeigemedium enthielten. Die Messung dauerte relativ lange – dafür war das Ergebnis sehr genau. Ungenauigkeiten entstanden durch Ablesefehler.

Digitale Geräte messen um einiges schneller und zeigen die Temperatur häufig sogar mit einer Nachkommastelle an. Dafür lässt die Genauigkeit von Gerät zu Gerät oft zu wünschen übrig. Das eine Gerät ist also nicht mit einem anderen zu vergleichen. Das weiß auch die Firma Beurer, die in ihrer Bedienungsanleitung auf Seite 3 daher besonders hervorhebt:
"Gemessene Temperaturen, mit unterschiedlichen Thermometern, können nicht miteinander verglichen werden. Geben Sie deshalb Ihrem Arzt an bzw. berücksichtigen Sie bei einer Selbstdiagnose, mit welchem Thermometer Sie die Körpertemperatur an welchem Ort gemessen haben."
Foto 05 - <br /> Ein herkömmliches einfaches digitales Fieberthermometer.

Dafür gibt es mehrere Gründe. Fieber kann an unterschiedlichen Körperstellen gemessen werden. Daraus resultieren unterschiedliche Werte. Der Hersteller dieses Gerätes empfiehlt, das Fieberthermometer nach drei Jahren messtechnisch überprüfen zu lassen. Für diese Kalibrierung muss das Gerät an die Händler- oder an die Serviceadresse geschickt werden. Das verursacht natürlich zusätzliche Kosten.

Was die Körpertemperatur über den Menschen verrät

Krankheiten haben die verschiedensten Begleiterscheinungen. Sehr viele gehen mit einer erhöhten Körpertemperatur einher. In fast allen Haushalten gibt es ein oder mehrere Fieberthermometer.
Foto 06 -Bei diesem Vergleichsgerät gibt es neben dem Ein-und Ausschalter nur noch eine  <br /> Abdeckung, unter der sich die Batterie befindet.

Fieber begleitet uns ein Leben lang. Eltern messen bei Kleinkindern durchschnittlich am häufigsten, da diese bis zu zwölf Infekte pro Jahr haben. Schulkinder leiden "nur" noch an drei fiebrigen Erkrankungen pro Jahr, während Erwachsene mit einem stabileren Immunsystem auf zwei fieberhafte Erkrankungen kommen.

Fieber ist für sich alleine genommen keine Erkrankung - wohl jedoch das häufigste Erkennungszeichen für krankhafte Prozesse im Körper. Eine Fieberkurve ist daher eine willkommene Diagnosehilfe für den behandelnden Arzt. Die Temperaturmessung dient dazu, eine Krankheit zu erkennen, zu überwachen und hoffentlich möglichst bald eine Fieberfreiheit feststellen zu können.
Foto 08 -Auf den ersten Blick wirkt das Gerät wie ein moderner - etwas zu groß geratener  <br /> - MP3-Player.

Selbst die Temperatur eines gesunden Menschen schwankt im Tagesverlauf und wird unter anderem von folgenden Faktoren beeinflusst: dem individuellen und persönlichen Stoffwechsel. Weiterhin dem Alter - bei Säuglingen und Kleinkindern ist die Körpertemperatur höher und sinkt mit zunehmendem Alter. Bei Kindern treten höhere Temperaturschwankungen auf. Weitere Einflussgrößen sind die Außentemperatur, die getragene Kleidung, die Tageszeit und die vor der Messung stattgefundenen körperlichen Aktivitäten.

Messbare technologische Entwicklung

Die ersten - wenn auch mit rund 60 cm sehr schwer nutzbaren und nicht besonders genauen - Fieberthermometer kamen von Daniel Gabriel Fahrenheit. Erst 1867 wurde von Thomas Clifford Allbutt ein mit ca. 15 cm relativ kurze Fieberthermometer erfunden, welches erstaunlich genaue Messergebnisse aufwies.

Das Quecksilber-Fieberthermometer gehört zu der Gruppe der Ausdehnungsthermometer. Eine definierte Quecksilbermenge dehnt sich hierbei in einer sehr dünnen Kapillare aus. Bei Abkühlung reißt der Quecksilberfaden ab. Die gemessene Temperatur kann somit dauerhaft angezeigt werden. Vor der nächsten Messung muss das Quecksilber in den Vorratsbehälter "zurückgeschlagen" werden.
Quecksilber-Fieberthermometer stellen sowohl bei Beschädigung als auch bei der Entsorgung des Thermometers ein gesundheitliches Problem dar. Erst im April 2009 wurde der Verkauf quecksilberhaltiger Messgeräte im Gesundheitsbereich EU-weit untersagt.

Geht man von den unterschiedlichen Messmethoden aus - in der Achselhöhle (am ungenauesten), in der Mundhöhle (genau, wenn die Messspitze guten Kontakt zum Mund hat) oder im After (am genauesten) - dann wird verständlich, warum keine Quecksilber-Fieberthermometer verwendet werden sollten. Auch dann nicht, wenn diese noch aus Omas Zeiten in vielen Schubladen vorhanden sind.

Für 2 bis 5 Euro gibt es heutzutage eine Vielzahl von digitalen Fieberthermometern. Zumeist werden sie über eine kleine Knopfzelle versorgt. Und hier liegt auch der größte Nachteil. Wie aus den hier genannten statistischen Angaben entnehmbar ist, wird ein Fieberthermometer mehr oder weniger häufig verwendet. Wie es der Zufall will, ist die Batterie meistens dann leer, wenn man das digitale Fieberthermometer verwenden möchte.
Foto 11 - <br /> Optisch ein Hingucker!

Die Messung wird beendet, wenn sich die gemessene Temperatur innerhalb einer definierten Zeit nicht mehr erhöht. Ein akustisches Signal zeigt das Ende der Messung an. Die meisten digitalen Fieberthermometer schalten sich nach einer bestimmten Zeitspanne automatisch ab und die Maximalwertanzeige verschwindet.

Eine Untergruppe von digitalen Fieberthermometern stellen die Infrarot-Fieberthermometer dar. Diese messen die vom Trommelfell bzw. von der Stirn abgestrahlte Infrarotstrahlung. Über eine Linse wird diese auf einen Sensor übertragen, der vereinfacht ausgedrückt mit Hilfe weiterer elektronischer Bauelemente den Temperaturwert errechnet und anzeigt.
Foto 03 -Bei diesem Fieberthermometer handelt es sich um ein empfindliches elektronisches  <br /> Gerät.

Der größte Vorteil dieser Geräte liegt darin, dass das Messeergebnis im Vergleich zu den analogen bzw. anderen digitalen Fieberthermometern in wenigen Sekunden vorliegt. Aus diesem Grund haben diese Messsysteme mittlerweile in vielen Haushalten ihren festen Platz gefunden. Die Messergebnisse sind weniger präzise, aber zumeist ausreichend.

Da mit Infrarot-Fieberthermometern berührungslos gemessen wird, müssen bei personenübergreifenden Messungen keine Schutzhüllen oder ein Desinfektionsmittel verwendet werden. Damit eignen sich diese Geräte auch für eine Stichprobenkontrolle bei einem Infektionsverdacht in der Öffentlichkeit. Die Firma Beurer weist für das hier im Test vorgestellte Gerät darauf hin, dass es nicht für den gewerblichen oder klinischen Gebrauch bestimmt ist.
Foto 02 -Das Gerät ist laut Bedienungsanleitung nicht für den gewerblichen oder  <br /> klinischen Gebrauch bestimmt.

Unsere Zeit wird immer schnelllebiger. Das ist auch in der Entwicklung von Fieberthermometern spürbar. Während man sich in früheren Zeiten sehr viele Minuten für eine genaue rektale Messung Zeit nahm, erscheint heutzutage jede Sekunde zu viel. Das Messergebnis wird in kürzester Zeit erwartet. Sei es zur ersten Orientierung beim Arzt oder daheim. Sei es, weil Säuglinge und Kleinkinder naturgemäß bei einer Messung nicht lange still halten.
Allerdings ist ein schnelles Messen bei Säuglingen von Vorteil, weil sich die Temperatur sehr schnell verändern kann und damit gegebenenfalls ein zügiger Handlungsbedarf besteht.

Das Beurer-Stirnthermometer FT 60 verfügt über eine Ampelfunktion. Die Farbe des Leuchtsignals zeigt an, wie es um die gemessene Körpertemperatur steht. Bis Temperaturen um 37,5 °C ist alles in Ordnung, bei Temperaturen ab 37,6 °C erscheint farblich der Warnhinweis, dass der Körper eine erhöhte Temperatur aufweist.
Foto 01 -Ein ungewöhnlicher Anblick für ein Fieberthermometer - die Messspitze unseres  <br /> Testobjektes.

Nachtkontrolle

Das Beurer Thermometer erwies sich in der Handhabung sehr einfach und unkompliziert, was insbesondere bei der Temperaturmessung von Säuglingen und Kleinkindern, wo ein schnelles Messen erforderlich ist, von großem Vorteil ist. Besonders gut gefiel unseren Testern der Einsatz dieses Gerätes bei Säuglingen und Kleinkindern in der Nacht. Ohne dass diese aufgeweckt, entkleidet oder bewegt werden mussten, konnte sehr schnell Fieber gemessen werden.

Dennoch herrscht bei den Eltern unter unseren Testern die einhellige Meinung, dass sie die rektale (genauste) Messung bei ihren Kindern bevorzugen, wenn das Fieber in einem kritischen Bereich liegt. Hier zählt vor allem die Genauigkeit.

Nach dem Einschalten beginnt das Gerät mit einem Selbsttest, der in ca. 1 Sekunde abgeschlossen ist. Anschließend wird der zuletzt gemessene Wert angezeigt. Der Messkopf wird in Stirnnähe gebracht. Nun ist das Messergebnis nur noch einen Tastendruck entfernt. Auf dem großen Display kann das Ergebnis nach wenigen Sekunden abgelesen werden. Das Gerät schaltet sich nach 1 Minute automatisch ab.
Das Messergebnis wird genauer, wenn die Stirn vor der Messung von Schweißperlen befreit wird. Die Speicherung mehrerer Messergebnisse ist vorteilhaft, um den Verlauf einfacher nachvollziehen zu können.
Foto 02 -Das Gerät ist laut Bedienungsanleitung nicht für den gewerblichen oder  <br /> klinischen Gebrauch bestimmt.

Praktisch wäre eine USB-Schnittstelle, über die die Daten einfach auf den PC übertragbar wären. Aber das ist Zukunftsmusik. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird es in der Zukunft Geräte geben, die unterschiedliche gesundheitliche Daten messen, auf den heimischen PC übertragen und ausgewertet werden können. Diese werden nicht den Arzt ersetzen, jedoch bestimmt gesundheitsinteressierten Menschen ein Werkzeug zur Früherkennung in die Hand geben.

Unser Testgerät ermöglicht neben der Messung von Temperaturen an der menschlichen Stirn auch die Messung der Oberflächentemperatur von Gegenständen und Flüssigkeiten sowie die Messung der Umgebungstemperatur. Hierfür wird der Einschalt-Knopf zusammen mit dem Scan-Knopf gedrückt und somit in den Modus Oberflächentemperatur messen gewechselt.
So haben unsere Tester unter anderem herausgefunden, dass eine Energiesparlampe wesentlich heißer ist, als gedacht. 61,4 °C haben wir gemessen. Der Apfelsaft auf dem Schreibtisch hatte 20,7 °C. Hierbei ist zu beachten, dass das Messgerät nicht in Flüssigkeit getaucht werden darf. Die Messung erfolgte an der Glasaußenwand. Ein nettes Gimmerick - was sicherlich das Kind im Manne wecken wird.
Foto 04 -Es gibt viel zu beachten - und nicht wenige Tester überlegten bei der ersten  <br /> Besprechung, ob sich der Aufwand wirklich lohnt.

Zu guter Letzt wird die Raumtemperatur gemessen. Hierzu reicht es, den Ausschalter ca. 1 Sekunde lang zu drücken. Die Umgebungstemperatur wird kontinuierlich angezeigt. Das Messergebnis kann zum Beispiel durch kalte Zugluft aus Klimaanlagen beeinflusst werden. Natürlich sollte beachtet werden, dass ein dauerhaft eingeschaltetes Gerät zu einem erhöhten Stromverbrauch führt. Wer das Gerät komplett abschalten möchte, muss ca. 5 Sekunden auf den Ausschaltknopf drücken.

Das Gerät muss sich mindestens 30 Minuten in dem Raum befinden, in dem die Messung vorgenommen wird. Das ist naturgemäß ein gravierender Nachteil, da sich Menschen nun mal in unterschiedlich beheizten Räumen aufhalten und Fieberthermometer auch dann zum Einsatz kommen, wenn zum Beispiel die Großeltern besucht werden. Während die Messung nur 5-8 Sekunden dauert, ist die Wartezeit von 30 Minuten unter bestimmten Bedingungen ein KO Kriterium. Für solche Fälle sollte stets ein einfaches digitales Fieberthermometer bereitgehalten werden.
Foto 07 -Das Gerät sollte sich mindestens 30 Minuten im Raum befinden, in dem die Messung  <br /> durchgeführt werden soll.

Die Messergebnisse in unserem Test wichen häufig voneinander ab. Für eine erste Orientierung ist das Thermometer sehr gut geeignet. In der Praxis hat es sich bewährt, wenn man das erworbene Thermometer mit 2-3 anderen digitalen Thermometern (für die rektale bzw. orale Messart) abgleicht. Sofern die praktische Temperaturdifferenz nicht mehr als 0,5 °C beträgt, kann zukünftig auch das Stirnthermometer ohne Bedenken genutzt werden.

Anhang:

Lieferumfang und technische Daten *

(* Auszug laut Hersteller, Änderung und Weiterentwicklung vorbehalten)

Lieferumfang:

  • Thermometer
  • Batterie
  • Bedienungsanleitung


Wichtige technische Daten:

  • Stirnthermometer-Modus: 34 bis 42,2 °C
  • SCAN-Modus: - 22 bis 80 °C
  • Messdauer: 5 bis 8 Sekunden
  • Anzeige umschaltbar zwischen °C oder °F
  • 9 Speicherplätze
  • Abschaltautomatik
  • Anzeige von Datum, Uhrzeit und Raumtemperatur
  • Stromversorgung: 1 Knopfzelle CR 2032
  • Batteriewechselanzeige
  • Maße: (L x B x H) 145 x 34 x 28 mm
  • Gewicht: 57 g einschließlich Batterie

RS & AK

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Plus    Pro       (* führt zur Aufwertung)

  • schnelle, unkomplizierte Handhabung und Reinigung
  • großes, gut ablesbares Display
  • schützende Kappe und Aufbewahrungsbox
  • 9 Speicherplätze zur einfachen Kontrolle des Temperaturverlaufs
  • farbige Ampelanzeige für einen schnellen Überblick
  • Messung von Raum- und Oberflächentemperaturen möglich
  • besonders geeignet für Kinder, da eine schnelle Messung möglich ist
  • sekundenschnelle Messung an der Stirn
  • Abschaltautomatik schont die Batterien

Neutral Neutral Neutral    (* fließt nicht in die Bewertung mit ein)
  • keine Zwischenpufferung von Datum und Uhrzeit bei einem Batteriewechsel
  • kein beleuchtetes Display - keine Hintergrundbeleuchtung.
  • Maximalwertanzeige verschwindet nach dem automatischen Abschalten des Gerätes

Minus Kontra  Minus    (* führt zur Abwertung)
  • Messergebnisse sind nicht reproduzierbar
  • keine normale Batterie - daher teuer und schwer erhältlich
  • langwierige Akklimatisierungsphase (Thermometer sollte 30 Minuten in dem Raum sein, in dem die Messung stattfindet)
  • schwergängiger Batteriewechsel
  • Batterieabdeckung lässt sich schwer entfernen
  • Abdeckung der Messspitze fällt teilweise von alleine ab
  • akustisches Signal (Fertigmeldung) ließ sich im Test nicht abschalten
  • Gerät nicht komplett abschaltbar - es misst jede Minute die Raumtemperatur

Unser Rat

Das Fieberthermometer ist das wohl am weitesten verbreitete medizinische Gerät in privaten Haushalten. Erst vor ca. 20 Jahren wurde das Infrarot-Fieberthermometer entwickelt. Besonders für Haushalte mit Kleinkindern empfiehlt sich diese Gruppe der Geräte, weil die Messung sehr unkompliziert und schnell erfolgt, vor allem während der Nacht. Unser Testgerät konnte insgesamt überzeugen. Ob zur ersten Orientierung oder zur schnellen Messung bei Säuglingen und Kleinkindern, es gibt viele Situationen, wo jede Sekunde zählt.

Das optisch hochwertig wirkende und gut abzulesende Gerät könnte weiter punkten, wenn eine AAA-Batterie verwendet worden wäre und nicht dauerhaft im Stand-by-Modus alle 60 Sekunden die Raumtemperatur gemessen würde. Eine Hintergrundbeleuchtung, genauere und besser reproduzierbare Messergebnisse sowie eine leichter zu wechselnde Batterie würden nicht nur unsere Tester freuen.

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Folgende Produkte werden wir in der nächsten Zeit testen:

    Auto •   Autobatterie
    Elektronik •   Diktiergeräte für Dragon Professional Individual
    Computer •   Monitor Dell 29 Zoll
    Gesundheit •   Massagematte
    Haushalt •   Tageslichtlampen
    Gesundheit •   Back2Life

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Liebe Leser,

viele weitere Produkte haben wir in unserer Rubrik “Test im Alltag”
für Sie getestet.

  • Eine Übersicht über alle online gestellten Beiträge finden Sie hier.

  • Die Stichwortsuche u.a. nach Hersteller und Produktbezeichnung können Sie hier nutzen.

  • "Test im Alltag" ist eine "Mittelpunkt•Journal"-Beilage.

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