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Überraschung in der Kälte

XX - ein ungewöhnlicher Name für den ab Dezember 2010 erhältlichen Sanyo-Akku. Er basiert auf der eneloop Technologie (2006). Mittlerweile gibt es eine neue und verbesserte Version, die wir in unserem Langzeittest neben dem neuen Produkt XX im Alltag testen.

Titel
» Steckbrief «

Produktgruppe
Akkus + Ladegeräte

Produkt
SANYO Sortiment*
(Siehe Testumfang)


Hersteller
SANYO

Marktpreis
ca.  zw. 5 und 25 Euro

Testbeginn
2010
Dauer
12 Monate Jahrestest

Alle Fotografien
auf einen Blick (2)

 <br /> Foto 21 - Akkus mit der aufgedruckten Krone sind darüber hinaus wesentlich  <br /> kälteresistenter. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 22 - Im Größenvergleich (von links nach rechts): Mono- (D), Baby-(C) und das  <br /> Mignon-Format. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 23 -  <br /> Adapter in diesem Format gibt es schon seit vielen Jahren auf dem Markt. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 24 - Die Verwendung dieser Adapter ist spielend einfach. Ein Akku der Größe AA wird  <br /> in den Adapter hineingeschoben und lässt sich genauso einfach zum Aufladen  <br /> wieder entnehmen. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 25 - Eine Nummer kleiner - vom Grundprinzip her genauso zu benutzen wie der Adapter  <br /> der Größe D. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 26 - Das auf den ersten Blick sehr schlicht und fast einfallslos wirkende Design hat  <br /> auch seine Vorteile. Diese Akkus werden nun sicherlich nicht so einfach mit  <br /> aufwendig farbig gestalteten Einwegbatterien verwechselt und im Hausmüll  <br /> entsorgt. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 27 - Die Akkus im Standard-Ladegerät sind unter einer halbtransparenten Abdeckung zu  <br /> sehen. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 28 - Die Abdeckung ist fest mit dem Ladegerät verbunden und sollte vorsichtig  <br /> geöffnet werden. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 29 - Die untere kleine blaue Abdeckung sorgt dafür, dass die beiden weißen LEDs  <br /> farbig leuchten. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 30 -  <br /> An der Oberseite des Ladegerätes fällt der abnehmbare Stecker auf. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 31 - Unter dem Standardstecker für das in Deutschland übliche Stromnetz kommt ein  <br /> zweiter Stecker zum Vorschein. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 32 - Dank dieser einfallsreichen Kombination ist das Standard-Ladegerät vielseitiger  <br /> verwendbar. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 33 - Es empfiehlt sich grundsätzlich, die Akkus in einem guten Ladegerät schonend  <br /> aufzuladen. Nur in Ausnahmefällen sollte ein Schnellladegerät verwendet werden,  <br /> weil das die Lebensdauer der Akkus verringern kann. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 34 - Die Bedienungsanleitung für das Ladegerät ist etwas kurz ausgefallen - aber noch  <br /> ausreichend. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 35 - Mit der Markteinführung im Dezember 2010 gibt es in Deutschland die auf der  <br /> eneloop-Technologie basierenden XX-Akkus von Sanyo. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 36 - Auffallend ist vor allem die aufwendige und ansprechende Gestaltung im Vergleich  <br /> zu den weißen eneloop-Akkus. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 37 - 2500 mAh im Vergleich zu 2000 mAh bei Mignon-Akkus von Sanyo sind bei  <br /> leistungsintensiven Geräten von Vorteil. Allerdings sind diese Akkus nur 500-mal  <br /> wiederaufladbar und nicht 1500-mal wie die 2000-mAh-Akkus. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 38 - Seitdem hierzulande und natürlich auf Reisen im Winter Temperaturen von -10 bis  <br /> -20° keine Seltenheit sind, lohnt sich der Einsatz von weitgehend  <br /> kälteresistenten Akkus. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 39 - Besonders für den Einsatz in Digitalkameras und Blitzlichtgeräten wurde diese  <br /> neue XX-Generation entwickelt. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 40 - Eine verspielte Variante eines Akkutestgeräts stellt dieser Hund dar. Die Nase  <br /> leuchtet in unterschiedlichen Farben auf, wenn ein Akku voll oder leer ist. Zum  <br /> Test muss man auf den Knopf im Brustbereich des Hundes drücken. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )




Hersteller*

SANYO Component Europe GmbH
Stahlgruberring 4
81829 München

(2010)



* Hinweis: URL's in diesem Bereich führen zu externen Anbietern, die jederzeit ohne Ankündigung und ohne unseren Einfluss den Inhalt verändern oder entfernen können.

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XX - extrem stark

Der blaue Schriftzug eneloop auf weißem Untergrund wirkt sehr dezent - fast schlicht. Die äußere Gestaltung verrät wenig über das Innenleben. Das einfache Design hat auch seine Vorteile. Die Akkus werden nun sicherlich nicht mehr so einfach mit aufwendig farbig gestalteten Einwegbatterien verwechselt und im Hausmüll entsorgt.
Foto 01 - <br /> So dezent wie die Umverpackung sind auch die eneloop-Akkus gestaltet. Foto 26 -Das auf den ersten Blick sehr schlicht und fast einfallslos wirkende Design hat  <br /> auch seine Vorteile. Diese Akkus werden nun sicherlich nicht so einfach mit  <br /> aufwendig farbig gestalteten Einwegbatterien verwechselt und im Hausmüll  <br /> entsorgt.

Wesentlich stylisher wirken die neuen Mignon-Akkus mit silbernem Aufdruck auf edel wirkendem schwarzen Untergrund. Die zusätzliche Leistungsreserve von 500 mAh bezahlt man mit deutlich weniger Ladungszyklen.
Eine herkömmliche Mignon-Zelle von Sanyo auf Basis der eneloop Technologie kann hingegen bis zu 1500-mal aufgeladen werden (bei einer Kapazität von 2000 mAh).
Es gibt besondere Einsatzbereiche für die 2500 mAh starken Akkus (z. B. Blitzlichtgeräte von digitalen Kameras) und der Anwender nimmt hier den höheren Preis gerne in Kauf.
Foto 35 -Mit der Markteinführung im Dezember 2010 gibt es in Deutschland die auf der  <br /> eneloop-Technologie basierenden XX-Akkus von Sanyo. Foto 36 -Auffallend ist vor allem die aufwendige und ansprechende Gestaltung im Vergleich  <br /> zu den weißen eneloop-Akkus.

Die Marktpreise schwanken zum Teil heftig. Der kleine blaue Koffer namens Eneloop Power Pack kostet zwischen 25 bis 40 Euro. Bei den anderen Packungen haben wir mittlere Marktpreise zum Zeitpunkt des Testbeginns angegeben. Die Sanyo eneloop Mignon AA Akku mit 2000 mAh gibt es unter anderem als 2er Pack (ca. 5,30 Euro), 4er Pack (ca. 9,50 Euro), 8er Pack (ca. 17 Euro). Die von der Abmessung her kleineren eneloop Micro AAA Akku mit 800 mAh gibt es zum Beispiel als 2er Pack (ca. 6,00 Euro) und 4er Pack (ca. 9,90 Euro). Als Ladegerät werden von Sanyo jene aus eigenem Hause empfohlen. Im Test haben wir das Sanyo MQN09 eneloop Ladegerät inkl. 4x AAA Akkus (ca. 25 Euro) und das Schnellladegerät MQR06 inkl. 4x AAA Akkus (ca. 25 Euro).
Die Preise unterliegen Marktschwankungen - Stand Dezember 2010.
Foto 03 -Mit diesem Schnellladegerät können die Akkus im Vergleich zum Standard-Ladegerät  <br /> in einer wesentlich kürzeren Zeit aufgeladen werden. Foto 04 -Nicht nur optisch wirkt das Standard-Ladegerät interessanter. Wer die Zeit hat,  <br /> die Akkus sozusagen viele Stunden über Nacht zu laden, der sorgt damit  <br /> gleichzeitig für ein längeres Akkuleben.

Einwegbatterie oder Akku oder eneloop

Ob Fernbedienung, Wetterstation, Digitalkamera, Blitzlichtgerät, Uhr, schnurloses Telefon oder andere Geräte - alle haben eines gemeinsam: Sie benötigen eine Stromversorgung. Wer das Glück hat, in diesen und anderen Geräten Standardbatterien benutzen zu können, der wird bestimmt auch schon einmal über den Einsatz von Akkus nachgedacht haben, um den Energiehunger dieser Geräte stillen zu können.

Eine Einwegbatterie hat viele Vorteile. Sie ist im Normalfall sofort einsetzbar, verfügt über eine besonders geringe Selbstentladung. Und auch in der Handhabung spielt sie ihre Stärken aus, da man kein Ladegerät benötigt. In der Anschaffung ist sie auf den ersten Blick vergleichsweise günstig.

Naturgemäß hat die Einwegbatterie wesentliche Nachteile. Sie lässt sich nur einmal verwenden und muss danach aufwendig entsorgt werden. Das belastet die Umwelt und die ohnehin hohen Müllberge wachsen und wachsen. Der auf den ersten Blick günstige Preis relativiert sich sehr schnell. Im Vergleich zu einem Akku ist die Einwegbatterie bei längerer Nutzung sehr teuer.

Herkömmliche Akkus haben den Vorteil, dass sie - entsprechend ihrer Lebensdauer - immer wieder neu aufgeladen werden können. Das ist wesentlich umweltschonender als die Verwendung von Batterien. Auf die Preisvorteile wurde bereits an anderer Stelle kurz eingegangen.

Viele potenzielle Kunden nutzen dennoch Einwegbatterien, da sie die Nachteile, die Akkus mit sich bringen, nicht akzeptieren möchten. Dazu gehört unter anderem die relativ hohe Selbstentladung eines Akkus. Das bedeutet, dass sich der Akku langsam aber stetig entleert und gerade in dem Moment, wo man den Akku einsetzen möchte, muss er erst wieder aufgeladen werden. Die Lagerung aufgeladene Akkus ist somit wenig sinnvoll. Auf der anderen Seite soll man Akkus grundsätzlich nie entleert lagern. Die Erhaltungsladung kostet Zeit und Geld.

Endlich ist es möglich, Akkus auch in jenen Geräten einzusetzen, in denen es bisher keinen Sinn machte, zum Beispiel in Fernbedienungen und selten genutzten Taschenlampen. Aufgrund der geringen Selbstentladung halten diese Akkus wesentlich länger als zum Beispiel konventionelle Akkus mit einer höher angegebenen Kapazität.
Foto 10 -Die eneloop-Technologie zeichnet sich durch eine besonders niedrige  <br /> Selbstentladung aus. Daher wird das Produkt vom Hersteller als Batterie  <br /> bezeichnet.

Sanyo zeigt mit der eneloop-Technologie, dass sich die positiven Eigenschaften beider Welten vereinen lassen. Zwar nicht zu 100 %, aber immerhin soweit, dass es sich lohnt, über diese Variante nachzudenken. Sie verbindet die Vorteile der Einwegbatterie wie unter anderem die geringe Selbstentladung mit den Vorteilen eines Akkus wie zum Beispiel der Wiederaufladbarkeit.
Foto 15 -Besonders viel versprechend ist die Aussage des Herstellers über die geringe  <br /> Selbstentladung.

Zum Zeitpunkt des Testbeginns gibt es Akkus, die auf der eneloop-Technologie basieren nur mit bis zu 800 mAh, 2000 mAh sowie 2500 mAh. Da auf dem Markt ausschließlich die Größen AA und AAA erhältlich sind, benötigt man einen Adapter, den es in einem praktischen kleinen Koffer von Sanyo gibt. Somit ist es auch möglich, größere Einwegbatterien durch die verfügbaren eneloop-Akkus zu ersetzen.
Foto 17 -Im eneloop Power Pack sind vier AA-Akkus, zwei AAA-Akkus sowie ein  <br /> kabelgebundenes Ladegerät enthalten. Darüber hinaus gibt es je zwei Adapter, so  <br /> das Mignon-Akkus auch in Geräten verwendet werden können, die ausschließlich für  <br /> Baby-bzw. Mono-Zellen gedacht sind.

Eine “eierlegende Wollmilchsau” in Form eines Akkus mit 100-prozentigen Batterieeigenschaften gibt es nicht. Eneloop-Akkus kommen diesem Wunsch der Verbraucher überraschend nahe.

Die mit der Krone - kälteresistent

Über Geschmack und Vorlieben lässt sich nicht streiten. Es gibt Verfechter, die nur zu den Einweg-Alkaline-Batterien greifen. Andere bevorzugen Akkus. Sanyo hat sich auf die Fahne geschrieben, mit der eneloop Technologie einen Mittelweg zwischen Einweg-Alkaline-Batterien und klassischen Nickel-Metallhydrid-Akkus (NiMH) zu offerieren.

Akkus sollen vor allem eines können - Strom in Batterieform immer und überall und vor allem günstig zu liefern. Bisher bestand das grundlegende Problem bei Akkus darin, dass diese bereits nach kurzer Lagerzeit durch die hohe Selbstentladung einen Großteil ihrer Kapazität eingebüßt haben. Zudem haben Akkus häufig weniger Leistung, als angegeben wird.

Jeder, der bereits einmal Akkus gekauft hat, weiß, dass diese vor der ersten Benutzung aufgeladen werden müssen. Zumeist steht das auch sehr deutlich auf der Verpackung.
Eneloop ist eine eingetragene Marke von Sanyo. Die Akkus werden vom Hersteller als Batterien bezeichnet. Eventuell liegt es daran, dass sie bereits gefüllt geliefert werden bzw. daran, dass sie viele Vorteile von Batterien aufweisen. Auch nach einer längeren Lagerung sind die hier getesteten Akkus sofort einsatzfähig. Diese verbesserten Akkus sind bereits auf den ersten Blick an der aufgedruckten Krone zu erkennen.
Foto 10 -Die eneloop-Technologie zeichnet sich durch eine besonders niedrige  <br /> Selbstentladung aus. Daher wird das Produkt vom Hersteller als Batterie  <br /> bezeichnet. Foto 19 -Auf den ersten Blick erkennt man nicht, ob es sich bei dem Akku um die neue  <br /> weiterentwickelte Version oder um die ältere handelt. Foto 20 -Auf den zweiten Blick fällt die aufgedruckte Krone auf, die signalisiert, dass  <br /> dieser Akku eine weiter entwickelte Version mit bis zu 1500 (anstelle von bis zu  <br /> 1000) Ladezyklen ist.

Auspacken - einlegen - nutzen. Mit umweltfreundlicher Solarenergie werden die eneloop-Akkus vorgeladen.
Foto 02 -Unser neuer Test im Alltag gibt uns die Möglichkeit, ein als umweltfreundlich  <br /> und revolutionär angepriesenes Produkt zu testen. Foto 12 -Alle Akkus der neuen Generation sind bereits vorgeladen (mit Solarenergie) und  <br /> sofort einsatzfähig.

Bei der Markteinführung im November 2005 und in den darauf folgenden Jahren wurden zuerst Akkus mit bis zu 1000 Ladungszyklen angeboten. Eine Weiterentwicklung ermöglichte 1500 Ladungszyklen und eine noch bessere Kältestabilität von bis -20° (alte Version: bis -10°).
Foto 05 -Auf der Rückseite der Verpackung ist die hoffnungsvoll stimmende Angabe zu  <br /> lesen, dass die Akkus bis zu 1500-mal aufgeladen werden können. Das rechnet sich! Foto 38 -Seitdem hierzulande und natürlich auf Reisen im Winter Temperaturen von -10 bis  <br /> -20° keine Seltenheit sind, lohnt sich der Einsatz von weitgehend  <br /> kälteresistenten Akkus.

Ladegerät

Die Selbstentladung der eneloop-Akkus ist im Vergleich zu herkömmlichen Nickel-Metallhydrid-Akkus sehr gering. Wer seinen Bedarf richtig einschätzen kann, der kann die geladenen Akkus für eine Kurzreise auch einmal ohne Ladegerät mitnehmen.
Foto 09 -Die eneloop-Akkus (AA) sind in unterschiedlichen Abpackungen mit zwei, vier,  <br /> acht und 16 Stück erhältlich. Foto 10 -Die eneloop-Technologie zeichnet sich durch eine besonders niedrige  <br /> Selbstentladung aus. Daher wird das Produkt vom Hersteller als Batterie  <br /> bezeichnet.

Die vergleichsweise lange Lagerfähigkeit mit geringem Energieverlust spiegelt ihre Vorteile auch in anderen Punkten wider. So muss ein eneloop-Akku weniger oft nachgeladen werden, was zu einer Erhöhung der Lebensdauer führt.
Das Akku-Ladegerät ist recht kompakt, für vier Akkus der Größe AA oder AAA ausgelegt und findet auch in einer kleineren Reisetasche seinen Platz. Außer den beiden genannten Formaten können mit diesem Ladegerät keine anderen Akkus aufgeladen werden. Unter einer halbtransparenten Abdeckung werden die Akkus aufgeladen. Während der Aufladung leuchten sie farbig. Das Standard-Ladegerät ist dank der Kombination aus dem normalen Stecker und einem abnehmbaren Stecker vielseitiger einsetzbar.
Foto 27 -Die Akkus im Standard-Ladegerät sind unter einer halbtransparenten Abdeckung zu  <br /> sehen. Foto 29 -Die untere kleine blaue Abdeckung sorgt dafür, dass die beiden weißen LEDs  <br /> farbig leuchten. Foto 32 -Dank dieser einfallsreichen Kombination ist das Standard-Ladegerät vielseitiger  <br /> verwendbar.

Sanyo bietet grundsätzlich zwei Ladegeräte an - Schnellladegeräte und Standard-Ladegeräte. Auf ein Schnellladegerät verzichten wir, weil die Anwendung zulasten der Lebensdauer der Akkus geht. Es ist ohnehin praktischer, Ersatzakkus mitzunehmen - auch auf Reisen. Die Akkus sitzen fest im Ladegerät und können darin auch transportiert werden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der legt die Akkus in eine kleine Tüte zum Beispiel zwischen die Kleidung im Koffer.
Foto 03 -Mit diesem Schnellladegerät können die Akkus im Vergleich zum Standard-Ladegerät  <br /> in einer wesentlich kürzeren Zeit aufgeladen werden. Foto 04 -Nicht nur optisch wirkt das Standard-Ladegerät interessanter. Wer die Zeit hat,  <br /> die Akkus sozusagen viele Stunden über Nacht zu laden, der sorgt damit  <br /> gleichzeitig für ein längeres Akkuleben. Foto 33 -Es empfiehlt sich grundsätzlich, die Akkus in einem guten Ladegerät schonend  <br /> aufzuladen. Nur in Ausnahmefällen sollte ein Schnellladegerät verwendet werden,  <br /> weil das die Lebensdauer der Akkus verringern kann.

Aufgrund des sehr günstigen Preises für das Ladegerät kann mit diesem keine Kapazitätsprüfung durchgeführt werden. Ein informatives bzw. grafisches Display fehlt ebenso, aber bereits im Kurztest vermisste das keiner.
Foto 40 -Eine verspielte Variante eines Akkutestgeräts stellt dieser Hund dar. Die Nase  <br /> leuchtet in unterschiedlichen Farben auf, wenn ein Akku voll oder leer ist. Zum  <br /> Test muss man auf den Knopf im Brustbereich des Hundes drücken.

Ein zuckender Blitz

Dank digitaler Technik wird heute mehr denn je fotografiert. Besonders in Blitzgeräten werden leistungsfähige Mignon-Akkus benötigt. Neben einer schnellen Blitz-Abfolge ist besonders die Nutzungsdauer der Akkus bei den hohen anfallenden Entladungsströmen wichtig. Eneloop-Akkus sind nicht nur in diesem Fachbereich nicht mehr wegzudenken.

Eneloop-Akkus in Mignon-Größe (AA) besitzen eine Kapazität von bis zu 2000 mAh. Vergleicht man diesen Wert mit den Kapazitätsangaben anderer Hersteller, so fällt auf, dass diese bereits in einer Kapazität von bis zu 3200 mAh angeboten werden.

Bei unseren Tests im Alltag zeigte sich jedoch, dass allein die Kapazität keine Garantie dafür darstellt, dass es sich um einen guten Akku handelt. Viele energiehungrige Geräte signalisieren, dass der Akku leer ist, wenn die Spannung unter einen Wert von 1,1 V fällt. Diesen kritischen Wert erreichen eneloop-Akkus wesentlich später. Daher gelang es, in unseren Tests mit einem Akku niedrigerer Kapazität mehr Aufnahmen zu erstellen. Berücksichtigt man obendrein noch die positiven Eigenschaften bei frostigen Temperaturen, wird der Vorteil noch deutlicher und der Abstand zu anderen Produkten größer.
Foto 14 -Beim Kauf sollte man darauf achten, dass sich in der Verpackung die neuen  <br /> weiterentwickelten Akkus mit bis zu 1500 Ladungszyklen befinden.

Tester berichten darüber, dass sie längst verstaubte und fast vergessene Geräte wieder hervorholten. In früheren Zeiten gab es häufig digitale Kameras, die mit Mignon-Akkus versorgt wurden. Für einen Foto-Einsatz wurden zwischen fünf und sieben Sätze benötigt. Das sind 20-28 Mignon-Akkus. Bei Verwendung der eneloop-Akkus kamen unsere Tester mit drei Akku-Sätzen für einen vergleichbaren Foto-Einsatz aus. Es ist beeindruckend, wie viele Aufnahmen aus einem Akku-Satz gezaubert werden können. Bei einer Fototour zählt jedes Gramm Gepäck. Und jeder Akku, den man nicht im Fotorucksack bei sich haben muss, ist ein guter Akku. Dann halten nicht nur die eingesetzten Akkus länger durch, sondern auch die Fotografen.
Foto 37 -2500 mAh im Vergleich zu 2000 mAh bei Mignon-Akkus von Sanyo sind bei  <br /> leistungsintensiven Geräten von Vorteil. Allerdings sind diese Akkus nur 500-mal  <br /> wiederaufladbar und nicht 1500-mal wie die 2000-mAh-Akkus. Foto 39 -Besonders für den Einsatz in Digitalkameras und Blitzlichtgeräten wurde diese  <br /> neue XX-Generation entwickelt.

Das Telefon klingelt

Unter unseren Testern gibt es zwei Vieltelefonierer. Die Akkus der Mobilteile von DECT-Telefonen wurden nicht über die Ladestation des Telefons aufgeladen. Leere Akkus wurden getauscht und komplett neu aufgeladen. Diese waren so kälteempfindlich, dass es reichte, das Telefon eine Nacht auf den Fußboden zu legen und am Morgen konnte mit diesem Gerät nicht mehr telefoniert werden.
Foto 21 -Akkus mit der aufgedruckten Krone sind darüber hinaus wesentlich  <br /> kälteresistenter.

Nach dem Austausch der konventionellen Akkus gegen zwei mit der eneloop-Technologie war die Überraschung groß, als am nächsten Morgen das Mobilteil weiterhin funktionierte. Noch erfreulicher war die Tatsache, dass die Testteilnehmer mit dem Akku-Satz vom Vortag noch viele Stunden weiter telefonieren konnten. Dieser Test wurde mehrfach wiederholt und er ist unter Alltagsbedingungen reproduzierbar. Zu diesen ersten positiven Erfahrungen kamen im Laufe der Zeit viele weitere hinzu.
Foto 10 -Die eneloop-Technologie zeichnet sich durch eine besonders niedrige  <br /> Selbstentladung aus. Daher wird das Produkt vom Hersteller als Batterie  <br /> bezeichnet.

Spiel, Satz und Sieg - eneloop

Zum Testbeginn haben wir einen Satz aufgeladen und wir können die geringe Selbstentladung bestätigen. Der Akku-Satz funktionierte tadellos im Blitzlichtgerät. Während der Testdauer gab es keine funktionsuntüchtigen Akkus bzw. anderweitige Beschädigungen. Unsere Tester sprechen diesem Produkt eine klare Kaufempfehlung aus. Preis und Leistung überzeugen uneingeschränkt. Akkus, die auch halten - und das im doppelten Sinn.

Die Serienstreuung fällt erfreulich gering aus.

Anhang:

Testumfang *

(* Auszug laut Hersteller, Änderung und Weiterentwicklung vorbehalten)

Testumfang:

  • Foto 06 -Die eneloop-Akkus (AAA) gibt es in unterschiedlichen Abpackungen mit zwei und  <br /> vier Stück. HR-3UTGA-2BP (enthält zwei Stück eneloop AA Mignon 2000 mAh)
  • Foto 07 - <br /> Mindestens 750 mAh bietet jeder dieser kleinen AAA-Akkus. HR-3UTGA-4BP (enthält vier Stück eneloop AA Mignon 2000 mAh)
  • HR-3UTGA-8BP (enthält acht Stück eneloop AA Mignon 2000 mAh)
  • HR-4UTGA-2BP (enthält zwei Stück eneloop AAA Micro 800 mAh)
  • HR-4UTGA-4BP (enthält vier Stück eneloop AAA Micro 800 mAh)
  • Foto 04 -Nicht nur optisch wirkt das Standard-Ladegerät interessanter. Wer die Zeit hat,  <br /> die Akkus sozusagen viele Stunden über Nacht zu laden, der sorgt damit  <br /> gleichzeitig für ein längeres Akkuleben. MQN09-E-4-3UTG, Akku-Ladegerät
  • Foto 03 -Mit diesem Schnellladegerät können die Akkus im Vergleich zum Standard-Ladegerät  <br /> in einer wesentlich kürzeren Zeit aufgeladen werden. MQR06-E-4-3UTG Schnellladegerät
  • Foto 13 - <br /> In einem kleinen blauen Koffer wird das eneloop Power Pack angeboten. eneloop Power Pack - Power Pack mit deutscher Karte
  • Foto 35 -Mit der Markteinführung im Dezember 2010 gibt es in Deutschland die auf der  <br /> eneloop-Technologie basierenden XX-Akkus von Sanyo. HR-3UWX (enthält 4 Stück eneloop AA Mignon 2500 mAh), XX powered by eneloop (Markteinführung im Dezember 2010)


OG & XK

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Plus    Pro       (* führt zur Aufwertung)

  • äußerst geringe Selbstentladung
  • preisgünstig
  • direkt einsetzbar, da bereits aufgeladen
  • geringer Memoryeffekt
  • Mignon-Akku mit 2000 mAh hält bis zu 1500 Ladungszyklen
  • Mikro-Akku mit bis zu 800 mAh hält bis zu 1500 Ladungszyklen
  • dank der geringeren Selbstentladung entfällt ein häufigeres Nachladen - das erhöht die Lebensdauer
  • die Akkus sind besonders kälteresistent
  • ein überzeugender Ersatz für Batterien
  • vereint positive Eigenschaften von Einwegbatterien und herkömmlichen Akkus

Neutral Neutral Neutral    (* fließt nicht in die Bewertung mit ein)
  • Einsatz wieder verwendbarer Akkus schont die Umwelt.
  • XX Akku mit höherer Kapazität von 2500 mAh hält nur bis zu 500 Ladungszyklen

Minus Kontra  Minus    (* führt zur Abwertung)

Unser Rat

Die qualitativ sehr hochwertigen Akkus erfreuten unsere Tester so sehr, dass sie die sehr selten erreichte Note 1 + einstimmig vergaben.
Selbst bei extremer winterlicher Kälte halten die Akkus überdurchschnittlich gut.
Es lohnt sich auf jeden Fall, seine Geräte mit einem eneloop Akku auszustatten - ganz gleich, ob es sich um eine Taschenlampe oder einen MP3-Player handelt. Hier zeigt sich der Vorteil der geringen Selbstentladung.
Das Produkt hält, was es verspricht. Eneloop-Akkus sind ein würdiger Nachfolger herkömmlicher NiMh-Akkus.

      Wertung   

    Legende: Bewertung
    Note (Anzahl goldene Sterne) sprachlicher Gebrauch
  • 1+ (6 Sterne) excellent, ausgezeichnet, Referenz
  • 1  (5 Sterne) sehr gut
  • 2  (4 Sterne) gut
  • 3  (3 Sterne) befriedigend, zufriedenstellend
  • 4  (2 Sterne) mangelhaft
  • 5  (1 Stern) ungenügend
  • 6  (0 Sterne) durchgefallen
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Folgende Produkte werden wir in der nächsten Zeit testen:

    Auto •   Autobatterie
    Elektronik •   Diktiergeräte für Dragon Professional Individual
    Computer •   Monitor Dell 29 Zoll
    Gesundheit •   Massagematte
    Haushalt •   Tageslichtlampen
    Gesundheit •   Back2Life

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Liebe Leser,

viele weitere Produkte haben wir in unserer Rubrik “Test im Alltag”
für Sie getestet.

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  • "Test im Alltag" ist eine "Mittelpunkt•Journal"-Beilage.

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