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Die Sonne im Gepäck

Sehr viele Anbieter teilen sich den Markt bei Fototaschen und Fotorucksäcken. Im November 2009 überraschte der Distributor BHS Binkert mit einer eigenen Produktmarke. Die Shooter Family ist sowohl für Berufsfotografen als auch für die ganze Familie interessant.

Titel
» Steckbrief «

Produktgruppe
Fototaschenserie

Produkt
Shooter Family

Hersteller
BHS Binkert

Marktpreis
ca.  20 Euro "Mary L"
ca. 50 Euro "Steve"
& "Julia" ca. 130 Euro


Testbeginn
2010
Dauer
12 Monate Jahrestest

Alle Fotografien
auf einen Blick (2)

 Foto 27 -  <br /> Das geöffnete Speicherkartenfach weist eine gute Verarbeitung auf.  Foto 28 - Mit wenigen Handgriffen kann das Regencape über die Fototasche Steve gezogen  <br /> werden.  Foto 29 - Da eine Fototasche in dieser Größe normalerweise nicht eng am Körper anliegt,  <br /> wäre ein größeres Regencape vorteilhafter.  Foto 30 -  <br /> Der Fotorucksack Julia ist zugleich der größte Vertreter in der Fototaschenserie.  Foto 31 - Beim Fotorucksack gibt es eine Besonderheit - ein Trageriemen soll sich komplett  <br /> hinter der Rückwand verstauen lassen. Auf Anhieb ist uns das nicht gelungen.  Foto 32 - Überzeugende Merkmale, die es bei der mittleren Fototasche Steve gibt, findet  <br /> der Anwender auch beim Fotorucksack Julia wieder. So zum Beispiel den stabilen  <br /> Tragegriff, den unsere Tester bei anderen Fotorucksäcken vermissten.  Foto 33 -  <br /> Das aufgestickte orange leuchtende und dennoch dezente Logo ist weithin sichtbar.  Foto 34 - Der Fotorucksack verfügt über zahlreiche Metall-Reißverschlüsse. Nachteilig  <br /> wirkt sich die Metall-Metall-Konstruktion beim Gehen aus, da sie aneinander  <br /> schlägt und klappert. Je nach Umgebung kann als störend sein.  Foto 35 - Diese Schlaufe ist etwas zu klein geraten. Ein paar Zentimeter länger und der  <br /> Rucksack könnte leichter zum Beispiel an einem Haken eines Garderobenständers  <br /> angehängt werden.  Foto 36 - Der Tragekomfort eines Rucksacks wird wesentlich durch einen Brustgurt und ein  <br /> Hüftgurt erhöht.  Foto 37 -  <br /> Der Hüftgurt könnte etwas breiter und besser gepolstert sein.  Foto 38 -  <br /> Gut gepolsterte Rückseite des Fotorucksacks.  Foto 39 - Raffiniert - der Trageriemen kann im Rückenpolster des Rucksacks verstaut  <br /> werden. So lässt sich Julia variabel links oder rechts als Sling-Tasche tragen.  Foto 40 - Ein Rucksack wird häufig auf denen Boden gestellt. Ähnlich wie bei Sporttaschen  <br /> oder Koffern würden vier Gummifüße helfen, die Unterseite zu schonen.  Foto 41 - Auf der Unterseite des Rucksacks ist das orangefarbene Raincover aus Ripstop  <br /> Nylon verstaut.  Foto 42 - An den Außenseiten befinden sich eine Netz- und Neoprentasche, in der kleine  <br /> Gegenstände untergebracht werden können.  Foto 43 - Beide Seitenteile des Rucksacks verfügen über Reißverschlüsse für den  <br /> Schnellzugriff.  Foto 44 - Der Julia Shooter besitzt ein oberes Fach für Kleinigkeiten, wie Akkus,  <br /> Schlüssel, Handy etc.  Foto 45 -  <br /> Das Fach ist gut gepolstert und enthält drei Innentaschen an den Seitenwänden.  Foto 46 - Diese kleine Tasche mit Klettverschluss befindet sich auf der linken und rechten  <br /> Seite des oberen Fachs. Hier können beispielsweise Speicherkarten sicher  <br /> aufbewahrt werden.  Foto 47 - Die Innenseite des Rucksackdeckels verfügt über ein großes und praktisches  <br /> Netzfach. Hier können Dinge gut sichtbar und gut geordnet verstaut werden.  Foto 48 - Die Klappe des seitlichen Schnellzugriffs lässt sich vom Körper weg öffnen.  <br /> Dadurch hat der Rucksackträger einen besseren und vor allem sicheren Zugriff auf  <br /> die Fototechnik.  Foto 49 -  <br /> Blitzlicht, Blasebalg und Objektiv im seitlichen Schnellzugriff.  Foto 50 - Der Schnellzugriff ist für Links- und Rechtshänder gleichermaßen gut nutzbar,  <br /> weil sich auf beiden Rucksackseiten eine Tasche befindet.  Foto 51 - Das obere, vordere Fach des seitlichen Schnellzugriffs wird weitgehend von der  <br /> Seitenwand mit Reißverschluss überdeckt. So ist das Fach kaum nutzbar.  Foto 52 - Sowohl die Tasche im Deckel des Seitenzugriffs, als auch die im Inneren des  <br /> Rucksacks können dank Klettverschluss flexibel eingesetzt werden.  Foto 53 - Die Inneneinteilung für die Kameraausrüstung kann flexibel eingeteilt werden,  <br /> ganz nach den individuellen Bedürfnissen.




Hersteller*

BHS Binkert GmbH
Dr.-Rudolf-Eberle-Str. 12
79725 Laufenburg
www.shooterfamily.de
(2010)



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Die Shooter Family für die ganze Familie

Als Zielgruppe für diesen Test haben wir im Vorfeld fotointeressierte Männer ausgewählt. Einige von ihnen brachten zum Vorgespräch ihre Frauen und sogar zwei Kinder mit. Hier zeigte sich sehr schnell, dass besonders die kleinste Fototasche "Mary" Interesse bei allen hervorrief. Eine Überraschung, mit der wir auch in der Redaktion nicht gerechnet haben.
Foto 07 -Besonders die kleinste Fototasche der Shooter Family rief bei den  <br /> Test-Teilnehmern Begeisterung hervor.

Aus der Shooter Family sollte im Wesentlichen der Fotorucksack "Julia Shooter L" von unseren Testern im Alltag genauer unter die Lupe genommen werden. Nach unserem Testbericht über einen anderen Rucksack, dessen Schnellzugriff unsere Tester nicht überzeugen konnte, erhielten wir von einem Leser den Tipp, dass bei dem "Julia Shooter Rucksack" der Schnellzugriff besser umgesetzt wurde. Deshalb wollten wir hauptsächlich diesen Rucksack aus der Shooter Family testen und hier besonderes Augenmerkt auf den Schnellzugriff legen. Bereits bei der ersten Besprechung zeigte sich jedoch, dass die anderen "Familienmitglieder" ebenfalls äußerst vielversprechend sind.
Foto 03 - <br /> Das Trio der Fototaschenserie im Größenvergleich.

Gute Familien sollten nicht getrennt werden. Daher testen wir nun die ganze Shooter Family mit "Mutter Julia" (Fotorucksack), "Sohn Steve" (Fototasche) und "Tochter Mary" (Kameratasche für Kompaktkameras). Und wo ist der Papa?
Foto 30 - <br /> Der Fotorucksack Julia ist zugleich der größte Vertreter in der Fototaschenserie.

Kleine "Mary" ganz groß

Während sich die Test-Teilnehmer mit der Fototaschenserie vertraut machten, kamen auch schon die ersten interessanten Ideen.

Besonders das kleinste Modell "Mary" hatte es den weiblichen Test-Teilnehmern angetan. Eine Testerin erzählte, dass sie es sich gut vorstellen kann, zwei der kleinen "Mary-Shooter" Taschen zu verwenden. In der einen Tasche wäre die Kompaktkamera und in der anderen Tasche ein Handy nebst MP3-Player, einem Schlüssel und ein wenig Geld für unterwegs. Größter Vorteil - beide Hände wären frei - ob beim Ausdauerlauf durch den Park oder beim Stadtbummel.
Foto 12 -Dass eine Fototasche für Kompaktkameras auch für andere Dinge sehr nützlich ist,  <br /> zeigen wir hier.

Ein männlicher Tester äußerte, dass er die Fototasche "Mary" als Oberarmtasche ausprobieren möchte. Ein dafür notwendiges breites Band mit Klettverschluss ist zwar nicht im Lieferumfang enthalten, aber er ist sich sicher, dass seine Frau so etwas mit wenig Aufwand herstellen kann.

Unter den Testern sind auch zwei Kinder im Alter von neun und 12 Jahren. Beiden gefiel die kleine "Mary" so ausgezeichnet, dass sie sich gut vorstellen können, darin ihre Kompaktkamera am Gürtel zu transportieren.
Foto 13 -Die Gurtlasche wird über einen Klettverschluss geschlossen. Bei einer  <br /> Überarbeitung dieses Modells wäre ein Druckknopf haltbarer und vorteilhafter.

Ein anderer Test-Teilnehmer vermisst eine Beschriftungsmöglichkeit auf der Gürtelhalterung. Er schlug eine aufgenähte transparente Einsteckhülle vor, so wie sie unter anderem auch in einem größeren Format auf dem Rücken von Aktenordnern zu finden ist. So könnte man bei der Verwendung von mehreren Taschen in einem Haushalt sehen, wem diese Tasche gehört und was sich darin befindet - ohne sie öffnen zu müssen. So eine Beschriftungsmöglichkeit auf der Rückseite fehlt allen Taschen der Shooter Family.

Warum soll eine Fototasche nur für fotografische Artikel verwendet werden? Wir in der Redaktion und selbst Berufsfotografen finden die Anregungen unserer Test-Teilnehmer so interessant, dass wir unseren Test entsprechend erweitern.

Farbpsychologie in der Fototasche

Von außen sehen die Fototaschen schlicht und zweckmäßig aus. Die schwarze Farbe lässt sie unauffällig wirken. Wer ungestört fotografieren möchte, der darf nicht wie ein bunter Vogel auffallen. Außerdem sind die Taschen dadurch nicht so schmutzanfällig.
Foto 03 - <br /> Das Trio der Fototaschenserie im Größenvergleich.

Das aufgenähte orange Logo ist weithin sichtbar und verleiht den Taschen einen stylischen Eindruck.
Beim Öffnen der Taschen springt einem geradezu die orange Farbgebung entgegen. Die Innenfarbe ist im Gegensatz zum neutralen Schwarz der Außenseite gewagt, aber praxistauglich. Denn, Fototechnik ist in erster Linie dunkel und somit vor dem hellen Hintergrund sehr gut zu sehen. Viele namhafte Hersteller verwenden hier leider u.a. nur grau oder andere dunkle Farben.

Ein sonniger Farbton erfreut zudem den Rucksackträger und Taschenbenutzer mehr als ein tristes grau. Unseren Testern bereitete das Innenleben der Taschen eine große Freude. Auch das orangefarbene Regencape der Shooter Family sorgt nicht nur bei trostlosem Regenwetter für ein gutes Gefühl und Farbtupfer. Ebenso gut kann das Regencape in einer staubigen Umgebung als Schutz vor herumwirbelnden Sandkörnchen - zum Beispiel am Strand - verwendet werden.
Foto 04 -Wenn der Himmel grau in grau seine Schleusenstore öffnet, erstrahlt die  <br /> Shooter Family dank integriertem Regencape in einem leuchtenden Orange. Foto 23 -In der Fototasche hat eine Spiegelreflexkamera ausreichend Platz. Vor dem orange  <br /> hebt sich die schwarze Kamera sehr gut ab.

Mary - das kleine Multitalent

Das kleinste Mitglied in der Fototaschenserie ist Mary, eine Tasche für Kompaktkameras. Obwohl so klein, verfügt sie über das gleiche grundlegende Design wie die größeren Fototaschen. Im Set ist diese "Familie" ein echter Hingucker. Bisher verkauft der Hersteller die Fototaschenserie noch einzeln. Wir sind uns allerdings sicher, dass sie als Taschenset sehr gut ankommen könnte. Vielleicht bietet der eine oder andere Fotohändler mal ein Set zu einem Vorzugspreis an.
Foto 03 - <br /> Das Trio der Fototaschenserie im Größenvergleich. Foto 05 -Das kleinste Mitglied in der Fototaschenserie ist Mary, eine Tasche für  <br /> Kompaktkameras.

Die Nähte sind exakt verarbeitet. Eine gute Polsterung schützt die Kamera vor Kratzern. Auf der Trennwand befindet sich eine kleine aufgenähte Netztasche. In dieser kann beispielsweise eine Speicherkarte sicher verstaut werden.
Die Trennwand kann nicht, wie bei anderen Modellen dieser Fototaschenserie möglich, entnommen werden. Vorteilhafter wäre es bei der kleinsten Fototasche im Sortiment, wenn die Speicherkartentasche herausnehmbar wäre. Dann könnte diese zum Beispiel als Trennwand für ein Handy und einen MP3-Player dienen. Die Tasche kann sehr flexibel eingesetzt werden, wie die Ideen unserer Tester zeigten.
Foto 10 -In die Netztasche passt u.a. eine Speicherkarte. Die Trennwand ist nicht wie bei  <br /> anderen Modellen dieser Fototaschenserie herausnehmbar. Ein Nachteil, der bei  <br /> einer Produktüberarbeitung bestimmt leicht verbessert werden kann. Foto 12 -Dass eine Fototasche für Kompaktkameras auch für andere Dinge sehr nützlich ist,  <br /> zeigen wir hier.

Mary verfügt über eine Gürtelschlaufe mit Klettverschluss. So kann sie problemlos an einem Gürtel befestigt werden, ohne dass dieser vorher abgenommen werden muss. Als sehr gute Möglichkeit hat sich auch das Anbringen am Hüftgurt des Fotorucksacks erwiesen. Vorteilhafter für die Befestigung der Tasche wäre jedoch bei einer Überarbeitung dieses Modells ein Druckknopf. Die kleinen Widerhaken des Klettverschlusses halten nämlich alles fest, was in ihre Nähe kommt. So kann es bei viel Staub und Schmutz passieren, dass der Klettverschluss dadurch nicht mehr richtig hält. Auch ein zu häufiges Öffnen und wieder verschließen verschleißt das Material mehr, als es bei einem Druckknopf der Fall wäre. Unsere Tester haben bereits Erfahrungen mit anderen Taschen gesammelt, die über einen Druckknopf verfügen und diese Variante als robuster eingestuft.
Foto 13 -Die Gurtlasche wird über einen Klettverschluss geschlossen. Bei einer  <br /> Überarbeitung dieses Modells wäre ein Druckknopf haltbarer und vorteilhafter.

Neben der Tragemöglichkeit am Gürtel, kann Mary auch wie eine kleine Handtasche an einem dünnen, ablösbaren Riemen über der Schulter getragen werden.
Der Vorteil der Befestigung am Gürtel ist es, dass man beide Hände frei hat. Die Tasche samt Kamera wiegt nicht sehr viel und ist daher schon nach kurzer Zeit kaum spürbar. Sie sitzt sehr fest am Gürtel, so dass man auch laufen kann, ohne dass die Kamera Schaden nehmen sollte.
Foto 11 - <br /> Mary kann entweder am Gürtel oder an einen dünnen Trageriemen getragen werden.

Selbst die kleine Mary verfügt über einen integrierten Regenschutz, was bei dieser Taschengröße eine Besonderheit ist und unseren Testern sehr positiv auffiel. Auch hier haben die Hersteller Form und Gestaltung der Taschenserie detailgetreu beibehalten. Das reflektierende Logo auf dem orangenen Regencape darf natürlich nicht fehlen.
Foto 08 - <br /> Selbst die kleine Mary verfügt über einen integrierten Regenschutz. Foto 14 - <br /> Auffällig prangt das reflektierende Logo auf dem Regenschutz.

Eine Spiegelreflexkamera für Steve

Die mittlere Fototasche "Steve" ist auf eine Spiegelreflexkamera zugeschnitten. Das integrierte Regencape lässt sich besonders leicht entnehmen und wieder verstauen. Seitlich und auf der Rückseite bietet das Cape kaum, bis keinen Regenschutz. An diesen Stellen könnte es etwas großzügiger geschnitten sein, so dass es die Fototasche komplett abdeckt. Auf diese Weise würden auch nicht ganz am Körper anliegende Bereiche besser geschützt werden.
Foto 17 -Ganz gleich, wie groß ein Mitglied der Shooter Family ist - alle besitzen  <br /> das gleiche grundlegende Design. Foto 23 -In der Fototasche hat eine Spiegelreflexkamera ausreichend Platz. Vor dem orange  <br /> hebt sich die schwarze Kamera sehr gut ab. Foto 28 -Mit wenigen Handgriffen kann das Regencape über die Fototasche Steve gezogen  <br /> werden. Foto 29 -Da eine Fototasche in dieser Größe normalerweise nicht eng am Körper anliegt,  <br /> wäre ein größeres Regencape vorteilhafter.

Der ergonomische Handgriff auf der Oberseite der Fototasche ist optimal angebracht. Er liegt gut in der Hand und vermittelt einen strapazierfähigen Eindruck.
Foto 18 -Der Tragegriff der Fototasche Steve liegt gut in der Hand und vermittelt einen  <br /> robusten Eindruck.

Wie schon bei der kleinen Fototasche Mary, befinden sich auf der Rückseite der Fototasche Steve zwei Gürtelschlaufen. Aufgrund der Größe dieser Fototasche und dem Gewicht einer Kameraausrüstung ist das Tragen der Tasche an einem Gürtel nur bedingt empfehlenswert. Die Tasche ist für einen dezenten Damengürtel zu groß und schwer und behindert beim Gehen. Den männlichen Testern mit einem breiten, stabilen Gürtel hingegen gelang das Tragen der Fototasche ohne Probleme. Außerdem zieht das Gewicht des Tascheninhalts die Kleidung der Damen nach unten, was kein angenehmes Gefühl beim Tragen entstehen lässt.
Foto 19 - <br /> Auf der Rückseite der Fototasche Steve befinden sich zwei Gürtelschlaufen.

Der Trageriemen ist gut verarbeitet und besitzt ein angenehmes Schulterpolster. Er sollte nach dem Kauf soweit verlängert werden, dass das Polster auch auf der Schulter aufliegt.
Die Karabiner sorgen für eine stabile Befestigung des Trageriemens an der Fototasche. Der Verschluss jedes Karabiners besteht aus einem dünnen Metallbügel. Diese lassen sich aufgrund der Formgebung nicht so leicht und schnell zurück drücken. Besser wäre hier eine breitere Ausführung, die griffiger und mit weniger Kraftaufwand zu bedienen ist.
Foto 20 -Über diese Karabiner wird der Tragegurt an der Fototasche befestigt. Eine  <br /> leichtere Handhabung wäre durch breitere Metallbügel als Verschluss gegeben. Foto 21 - <br /> Der Trageriemen ist gut verarbeitet und besitzt ein angenehmes Schulterpolster.

Die Inneneinteilung kann komplett herausgenommen oder nach eigenen Bedürfnissen umgestaltet werden. Alternativ kann hinter den ablösbaren Trennwänden zum Beispiel ein Objektiv auf der einen Seite und ein wenig Zubehör auf der anderen Seite verstaut werden. In der Mitte hat eine Spiegelreflexkamera mit Standardobjektiv ausreichend Platz. Die stoßsichere Polsterung hinterlässt einen vertrauenserweckenden Eindruck.
Das geöffnete Speicherkartenfach weist eine gute Verarbeitung auf. Bei diesem Modell kann es herausgenommen werden. Das ist in diesem Fall wesentlich besser gelöst, als bei der kleinsten Fototasche, Mary.
Foto 22 - <br /> Ein Blick in das Innere von Steve. Besonders auffällig ist die orange Farbgebung. Foto 25 -Mit ein wenig gutem Willen passt in ein Seitenfach ein Standardobjektiv, auch  <br /> wenn die Abdeckung dann nicht mehr optimal geschlossen werden kann. Foto 26 -Die Tasche für die Speicherkarten kann herausgenommen werden. Das ist bei diesem  <br /> Modell wesentlich besser gelöst als bei Mary. Foto 27 - <br /> Das geöffnete Speicherkartenfach weist eine gute Verarbeitung auf.

Slingtasche Julia - pfiffig und flexibel

Der Fotorucksack Julia ist zugleich der größte Vertreter in der Fototaschenserie.
Insgesamt ist die Unterteilung im Fotorucksack gelungen. Eine Ausnahme bildet das obere, vordere Fach des seitlichen Schnellzugriffs. Es wird weitgehend von der Seitenwand mit Reißverschluss überdeckt. Günstiger wäre es, wenn der Reißverschluss höher ansetzen würde und nicht einen so starken Bogen machen würde.
Das Innenleben des Fotorucksacks kann zwar mit wenigen Handgriffen so umgebaut werden, so dass der Zugriff wesentlich verbessert wird. Hilfreich wären für diesen Segmentumbau allerdings einige Layout-Vorschläge vom Hersteller. Nach so einer Anleitung könnte auch der Laie die Trennwände im Fotorucksack sinnvoll anordnen. Viele unserer Tester erkannten diese Möglichkeiten zu Beginn nicht.
Foto 30 - <br /> Der Fotorucksack Julia ist zugleich der größte Vertreter in der Fototaschenserie. Foto 51 -Das obere, vordere Fach des seitlichen Schnellzugriffs wird weitgehend von der  <br /> Seitenwand mit Reißverschluss überdeckt. So ist das Fach kaum nutzbar.

Eine pfiffige Idee hat sich der Hersteller für den Schnellzugriff einfallen lassen. Der Trageriemen kann im Rückenpolster des Rucksacks verstaut werden. Auf diese Weise lässt sich Julia variabel links oder rechts als Sling-Tasche mit diagonalem Schultergurt tragen.
Auf Anhieb gelang unseren Testern diese "Umwandlung" nicht. Es gab Probleme beim Verstauen des nicht genutzten zweiten Rucksack- Trägers.
Bei Bedarf kann der Rucksack schnell nach vorn gedreht werden. Der Anwender kann mit direktem Blickkontakt und beiden Händen den nun vor dem Körper liegenden rechten beziehungsweise linken Schnellzugriff erreichen. Er ist somit sowohl für Rechts - als auch Linkshänder geeignet, weil der Nutzer wählen kann, welchen Trageriemen er im Rückenpolster verstaut.
Foto 31 -Beim Fotorucksack gibt es eine Besonderheit - ein Trageriemen soll sich komplett  <br /> hinter der Rückwand verstauen lassen. Auf Anhieb ist uns das nicht gelungen.

Unsere Tester konnten durch diese Konstruktion in der Praxis sehr gut und zügig auf ihre Kamera zugreifen. Es gab keine Sicherheitsbedenken. Die Kamera wurde recht sicher mit beiden Händen und Blickkontakt entnommen werden. Der schnelle Schnappschuss gelang, bevor das Fotomotiv verschwunden war. Positiv erweist sich auch, dass die Klappe des Seitenfachs vom Anwender weg geöffnet wird. Dadurch hat der Rucksackträger einen besseren Zugriff auf die Kamera.
Foto 43 -Beide Seitenteile des Rucksacks verfügen über Reißverschlüsse für den  <br /> Schnellzugriff. Foto 48 -Die Klappe des seitlichen Schnellzugriffs lässt sich vom Körper weg öffnen.  <br /> Dadurch hat der Rucksackträger einen besseren und vor allem sicheren Zugriff auf  <br /> die Fototechnik.

Es könnte ein wenig mehr Raum zum Verstauen des Schultergurtes vorhanden sein. Dann ließe sich dieser Handgriff wesentlich leichter durchführen. Der gelungene Schnellzugriff auf die Kamera hat seinen Preis. Der im Rückenpolster verstaute Gurt drückt beim Tragen als Slingtasche unangenehm in den Rücken.
Foto 31 -Beim Fotorucksack gibt es eine Besonderheit - ein Trageriemen soll sich komplett  <br /> hinter der Rückwand verstauen lassen. Auf Anhieb ist uns das nicht gelungen. Foto 39 -Raffiniert - der Trageriemen kann im Rückenpolster des Rucksacks verstaut  <br /> werden. So lässt sich Julia variabel links oder rechts als Sling-Tasche tragen.

Im Rucksack befinden sich mehrere kleine Taschen für persönliche Dinge, die mittels Klettverschluss sehr variabel angebracht oder bei Bedarf auch komplett entfernt werden können. Die vielen kleinen Taschen sorgen für ein hohes Maß an Ordnung. Es gibt keine durcheinanderfliegenden Sachen mehr, und auch keine unnötige, zeitintensive Suche.
Die Inneneinteilung für die Kameraausrüstung kann ebenfalls flexibel aufgeteilt werden, ganz nach den individuellen Bedürfnissen. Das ist ein großes Plus für den Kamerarucksack.
An den Außenseiten des Schnellzugriffs befinden sich eine Netz- sowie eine Neoprentasche, in denen kleine Gegenstände untergebracht werden können, auf die der Träger zwischendurch schnell zugreifen möchte, zum Beispiel ein Stadtplan.
Foto 42 -An den Außenseiten befinden sich eine Netz- und Neoprentasche, in der kleine  <br /> Gegenstände untergebracht werden können. Foto 52 -Sowohl die Tasche im Deckel des Seitenzugriffs, als auch die im Inneren des  <br /> Rucksacks können dank Klettverschluss flexibel eingesetzt werden. Foto 53 -Die Inneneinteilung für die Kameraausrüstung kann flexibel eingeteilt werden,  <br /> ganz nach den individuellen Bedürfnissen.

Der Rucksack ist komplett gepolstert. Das ist nicht bei allen Fotorucksäcken üblich. Umso mehr erfreute dieser Umstand unsere Tester. Im oberen Fach können Kleinigkeiten wie Akkus, Schlüssel und Handy gut gepolstert verstaut werden. An den Seitenwänden befinden sich drei eingenähte Innentaschen. So lässt sich der Platz optimal ausnutzen. Die Innenseite des Rucksackdeckels verfügt über ein großes und praktisches Netzfach. Hier können Materialien gut sichtbar und ordentlich untergebracht werden.
Foto 44 -Der Julia Shooter besitzt ein oberes Fach für Kleinigkeiten, wie Akkus,  <br /> Schlüssel, Handy etc. Foto 45 - <br /> Das Fach ist gut gepolstert und enthält drei Innentaschen an den Seitenwänden. Foto 46 -Diese kleine Tasche mit Klettverschluss befindet sich auf der linken und rechten  <br /> Seite des oberen Fachs. Hier können beispielsweise Speicherkarten sicher  <br /> aufbewahrt werden. Foto 47 -Die Innenseite des Rucksackdeckels verfügt über ein großes und praktisches  <br /> Netzfach. Hier können Dinge gut sichtbar und gut geordnet verstaut werden.

Gurte und Schlaufen erleichtern das Tragen

Ein gutes Tragesystem sorgt für eine Verteilung des Gewichts von den Schultern auf die Hüften. Hierbei spielt der Hüftgurt eine besondere Rolle. Er kann bis zu 70 % der Tragelast auf den Beckenknochen und somit auf die Beine übertragen.

Der Rucksack verfügt über ein Mehrpunkt-Tragesystem, welches aus weich gepolsterten, ausreichenden Schultergurten sowie einem Becken- und Brustgurt besteht. Beides hat Potential zur Verbesserung. Becken- und Brustgurt bedürfen einer Überarbeitung, damit sie leichter verstellbar sind. Unseren Testern fiel es teilweise schwer, die Gurte straffer zu ziehen oder zu lockern.

Der Hüftgurt des hier getesteten Rucksacks kann nach Meinung der Test-Teilnehmer bei einer Modellüberarbeitung breiter und besser gepolstert sein. Insgesamt reduziert er zusammen mit dem Brustgurt die Last auf Wirbelsäule und Schultern im guten Mittelmaß. Die s-förmig gebogenen Schultergurte sind heutzutage schon Standard. Sie ermöglichen dem Fotografen eine größtmögliche Bewegungsfreiheit der Arme.
Foto 36 -Der Tragekomfort eines Rucksacks wird wesentlich durch einen Brustgurt und ein  <br /> Hüftgurt erhöht. Foto 37 - <br /> Der Hüftgurt könnte etwas breiter und besser gepolstert sein. Foto 38 - <br /> Gut gepolsterte Rückseite des Fotorucksacks. Foto 40 -Ein Rucksack wird häufig auf denen Boden gestellt. Ähnlich wie bei Sporttaschen  <br /> oder Koffern würden vier Gummifüße helfen, die Unterseite zu schonen.

Überzeugende Merkmale, die es bei der mittleren Fototasche Steve gibt, findet der Anwender auch beim Fotorucksack Julia wieder. So zum Beispiel den stabilen Tragegriff, den unsere Tester bei anderen Fotorucksäcken vermissten.
Foto 32 -Überzeugende Merkmale, die es bei der mittleren Fototasche Steve gibt, findet  <br /> der Anwender auch beim Fotorucksack Julia wieder. So zum Beispiel den stabilen  <br /> Tragegriff, den unsere Tester bei anderen Fotorucksäcken vermissten.

Der Fotorucksack verfügt über zahlreiche Metall-Reißverschlüsse. Nachteilig wirkt sich die Metall-Metallkonstruktion beim Gehen aus, da Schieber und Zipper aufeinander schlagen und klappern. Hier wäre eine leisere Alternative von Vorteil. Eine robuste Kordel könnte statt des Metallzippers durch den Haken des Schiebers gezogen werden.
Foto 34 -Der Fotorucksack verfügt über zahlreiche Metall-Reißverschlüsse. Nachteilig  <br /> wirkt sich die Metall-Metall-Konstruktion beim Gehen aus, da sie aneinander  <br /> schlägt und klappert. Je nach Umgebung kann als störend sein.

Auf der Rückseite des Rucksacks befindet sich eine kleine Schlaufe. Diese ist jedoch ein paar Zentimeter zu kurz geraten, um sie als Aufhängung an Haken nutzen zu können.
Foto 35 -Diese Schlaufe ist etwas zu klein geraten. Ein paar Zentimeter länger und der  <br /> Rucksack könnte leichter zum Beispiel an einem Haken eines Garderobenständers  <br /> angehängt werden.

Auf der Unterseite des Rucksacks ist das orangefarbene Raincover aus Ripstop Nylon eingearbeitet. Dieses bedeckt den kompletten Rucksack, bis auf die Rückseite. Da, der Träger den Rucksack im Normalfall auf dem Rücken hat, ist das absolut ausreichend.
Foto 41 -Auf der Unterseite des Rucksacks ist das orangefarbene Raincover aus Ripstop  <br /> Nylon verstaut. Foto 04 -Wenn der Himmel grau in grau seine Schleusenstore öffnet, erstrahlt die  <br /> Shooter Family dank integriertem Regencape in einem leuchtenden Orange.

Ein langer, intensiver Test liegt hinter uns. Als Neuling auf dem Sektor der Fototaschen hat sich BHS Brinkert selbst mit einem gelungenen Start belohnt. Bei einer Modellpflege sind weitere Steigerungen wie vorgestellt möglich.

Anhang:

Lieferumfang und technische Daten *

(* Auszug laut Hersteller, Änderung und Weiterentwicklung vorbehalten)

Lieferumfang:

  • Foto 30 - <br /> Der Fotorucksack Julia ist zugleich der größte Vertreter in der Fototaschenserie. Julia Shooter L (Fotorucksack - Fotoausrüstung)
  • Foto 17 -Ganz gleich, wie groß ein Mitglied der Shooter Family ist - alle besitzen  <br /> das gleiche grundlegende Design. Steve Shooter (Schultertasche - Spiegelreflexkamera)
  • Foto 11 - <br /> Mary kann entweder am Gürtel oder an einen dünnen Trageriemen getragen werden. Mary Shooter L (Fototasche - Kompaktkamera)


Wichtige technische Daten (Auszug):

  • Material: 1000D Polyamide/Nylon 6.6
  • Farbe: außen Schwarz, innen Orange
  • Integrierter Regenschutz


  • --- Fotorucksack Julia Shooter L (für eine Fotoausrüstung) ---

  • Außenmaße: (B x H x T) 22,5 x 43 x 21,5 cm
  • Innenmaße: (B x H x T) 19,5 x 39,5 x 16 cm
  • Gewicht: 2000 g
  • herausnehmbare Filter- und Kartentasche


  • --- Fototasche Steve Shooter L (für eine Spiegelreflexkamera) ---

  • Außenmaße: (B x H x T) 25,5 x 23 x 19,5 cm
  • Innenmaße: (B x H x T) 21,5 x 19 x 13 cm
  • Gewicht: 1200 g
  • verstellbarer Schultergurt mit Schulterpolster
  • herausnehmbare Filter- und Kartentasche


  • --- Fototasche Mary Shooter L (für eine Kompaktkamera) ---

  • Außenmaße: (B x H x T) 10,5 x 13,5 x 6,5 cm
  • Innenmaße: (B x H x T) 6,5 x 10,5 x 3 cm
  • Gewicht: 241 g

AK & LM

top
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Plus    Pro       (* führt zur Aufwertung)

    Alle Modelle der getesteten Fototaschenserie:

  • Foto 22 - <br /> Ein Blick in das Innere von Steve. Besonders auffällig ist die orange Farbgebung. orange Innenfarbe - dunkle Kameraausrüstung vor dem helleren Hintergrund ist gut zu sehen
  • Foto 03 - <br /> Das Trio der Fototaschenserie im Größenvergleich. grundlegendes Design für alle Taschen, von der Farbe, über das Logo, das Material bis hin zum Regenschutz
  • integriertes Regencape lässt sich besonders leicht entnehmen und wieder verstauen
  • äußerst strapazierfähiges Material - aus Nylon guter Qualität in Kombination mit Polyester
  • Nähte sind exakt verarbeitet
  • gute Polsterung


  • Kompaktkameratasche Shooter Mary L:

  • Foto 11 - <br /> Mary kann entweder am Gürtel oder an einen dünnen Trageriemen getragen werden. abnehmbarer platzsparender Schultergurt
  • Foto 13 -Die Gurtlasche wird über einen Klettverschluss geschlossen. Bei einer  <br /> Überarbeitung dieses Modells wäre ein Druckknopf haltbarer und vorteilhafter. integrierte Gürtelschlaufe zum Tragen am Gürtel
  • Foto 09 - <br /> Die Produktbezeichnung wurde innen eingenäht. kleine aufgenähte Netztasche auf der Trennwand - für Speicherkarten nutzbar
  • Foto 12 -Dass eine Fototasche für Kompaktkameras auch für andere Dinge sehr nützlich ist,  <br /> zeigen wir hier. Tasche kann sehr flexibel eingesetzt werden - zum Beispiel für Mp3-Player, Handy, als Oberarmtasche etc.


  • Fototasche Shooter Steve:

  • Foto 25 -Mit ein wenig gutem Willen passt in ein Seitenfach ein Standardobjektiv, auch  <br /> wenn die Abdeckung dann nicht mehr optimal geschlossen werden kann. Innentasche mit flexiblen ablösbaren Trennwänden
  • Foto 19 - <br /> Auf der Rückseite der Fototasche Steve befinden sich zwei Gürtelschlaufen. zwei Gürtelschlaufen auf der Rückseite zum Transport am breiten Gürtel
  • Foto 17 -Ganz gleich, wie groß ein Mitglied der Shooter Family ist - alle besitzen  <br /> das gleiche grundlegende Design. zusätzliche Außentaschen mit Netz- und Neoprenstoff für persönliche Gegenstände
  • Foto 21 - <br /> Der Trageriemen ist gut verarbeitet und besitzt ein angenehmes Schulterpolster. ablösbarer und verstellbarer Schultergurt mit Schulterpolster
  • Foto 18 -Der Tragegriff der Fototasche Steve liegt gut in der Hand und vermittelt einen  <br /> robusten Eindruck. optimale Position des ergonomischen Handgriffs auf der Oberseite der Fototasche
  • Foto 26 -Die Tasche für die Speicherkarten kann herausgenommen werden. Das ist bei diesem  <br /> Modell wesentlich besser gelöst als bei Mary. herausnehmbare Filter- und Speicherkartentasche


  • Fotorucksack Shooter Julia L:

  • Foto 31 -Beim Fotorucksack gibt es eine Besonderheit - ein Trageriemen soll sich komplett  <br /> hinter der Rückwand verstauen lassen. Auf Anhieb ist uns das nicht gelungen. flexibel links oder rechts als Sling-Tasche tragbar
  • Foto 48 -Die Klappe des seitlichen Schnellzugriffs lässt sich vom Körper weg öffnen.  <br /> Dadurch hat der Rucksackträger einen besseren und vor allem sicheren Zugriff auf  <br /> die Fototechnik. sicheres und zügiges Entnehmen der Kamera durch den Schnellzugriff möglich
  • Foto 50 -Der Schnellzugriff ist für Links- und Rechtshänder gleichermaßen gut nutzbar,  <br /> weil sich auf beiden Rucksackseiten eine Tasche befindet. sowohl für Links- als auch für Rechtshänder geeignet
  • Foto 48 -Die Klappe des seitlichen Schnellzugriffs lässt sich vom Körper weg öffnen.  <br /> Dadurch hat der Rucksackträger einen besseren und vor allem sicheren Zugriff auf  <br /> die Fototechnik. die Klappe des Seitenfachs (Schnellzugriff) wird vom Anwender weg geöffnet
  • Foto 40 -Ein Rucksack wird häufig auf denen Boden gestellt. Ähnlich wie bei Sporttaschen  <br /> oder Koffern würden vier Gummifüße helfen, die Unterseite zu schonen. Mehrpunkt-Tragesystem sorgt für Entlastung von Wirbelsäule und Schultern
  • Foto 53 -Die Inneneinteilung für die Kameraausrüstung kann flexibel eingeteilt werden,  <br /> ganz nach den individuellen Bedürfnissen. Inneneinteilung fast komplett individuell einstellbar
  • Foto 32 -Überzeugende Merkmale, die es bei der mittleren Fototasche Steve gibt, findet  <br /> der Anwender auch beim Fotorucksack Julia wieder. So zum Beispiel den stabilen  <br /> Tragegriff, den unsere Tester bei anderen Fotorucksäcken vermissten. ergonomischer und robuster Handgriff auf der Oberseite des Rucksacks

Neutral Neutral Neutral    (* fließt nicht in die Bewertung mit ein)
    Kompaktkameratasche Mary:
  • Foto 10 -In die Netztasche passt u.a. eine Speicherkarte. Die Trennwand ist nicht wie bei  <br /> anderen Modellen dieser Fototaschenserie herausnehmbar. Ein Nachteil, der bei  <br /> einer Produktüberarbeitung bestimmt leicht verbessert werden kann. Trennwand lässt sich nicht entnehmen
  • Fotorucksack Julia:
  • Foto 40 -Ein Rucksack wird häufig auf denen Boden gestellt. Ähnlich wie bei Sporttaschen  <br /> oder Koffern würden vier Gummifüße helfen, die Unterseite zu schonen. Gummifüße auf der Unterseite des Rucksacks würden den Stoff schonen.
  • Layout-Vorschläge vom Hersteller für den Trennwandumbau wären hilfreich.
  • viele Metall-Reißverschlüsse - die Metall-Metall-Konstruktion löst beim Gehen ein Klappern aus.
  • Foto 35 -Diese Schlaufe ist etwas zu klein geraten. Ein paar Zentimeter länger und der  <br /> Rucksack könnte leichter zum Beispiel an einem Haken eines Garderobenständers  <br /> angehängt werden. Schlaufe auf der Rucksackrückseite ist ein paar Zentimeter zu kurz, um sie als Aufhängung an einem Haken zu nutzen.

Minus Kontra  Minus    (* führt zur Abwertung)
    Kompaktkameratasche Mary:
  • Foto 13 -Die Gurtlasche wird über einen Klettverschluss geschlossen. Bei einer  <br /> Überarbeitung dieses Modells wäre ein Druckknopf haltbarer und vorteilhafter. Gürtelschlaufe verfügt über Klettverschluss - Druckknopf ist hier besser


  • Fototasche Steve:

  • Foto 29 -Da eine Fototasche in dieser Größe normalerweise nicht eng am Körper anliegt,  <br /> wäre ein größeres Regencape vorteilhafter. seitlich und auf der Rückseite bietet das Regencape kaum einen Regenschutz.
  • Foto 20 -Über diese Karabiner wird der Tragegurt an der Fototasche befestigt. Eine  <br /> leichtere Handhabung wäre durch breitere Metallbügel als Verschluss gegeben. die Metallbügel lassen sich schlecht zurück drücken. Besser wäre eine breitere Ausführung, die griffiger und leichter zu bedienen ist.


  • Fotorucksack Julia:

  • Foto 51 -Das obere, vordere Fach des seitlichen Schnellzugriffs wird weitgehend von der  <br /> Seitenwand mit Reißverschluss überdeckt. So ist das Fach kaum nutzbar. das obere, vordere Fach des seitlichen Schnellzugriffs wird weitgehend von der Seitenwand mit Reißverschluss überdeckt
  • Foto 39 -Raffiniert - der Trageriemen kann im Rückenpolster des Rucksacks verstaut  <br /> werden. So lässt sich Julia variabel links oder rechts als Sling-Tasche tragen. Raum zum Verstauen des Schultergurtes ist zu klein
  • Foto 31 -Beim Fotorucksack gibt es eine Besonderheit - ein Trageriemen soll sich komplett  <br /> hinter der Rückwand verstauen lassen. Auf Anhieb ist uns das nicht gelungen. der komplett im Rückenpolster verstaute Gurt drückt beim Tragen als Slingtasche unangenehm in den Rücken

Unser Rat

Die Shooter Family präsentiert sich als einheitliche Familie mit vielen guten Eigenschaften. Die Verarbeitung ist insgesamt gut und überzeugend. Bei der orange leuchtenden Innenfarbe wurde die Farbpsychologie geschickt in die Praxis umgesetzt. Jedes Familienmitglied verfügt über eine reflektierende Regenhülle. Die Fototaschenserie könnte gut als Set verkauft werden, dann bestimmt zu einem noch günstigeren Preis.

Die Idee für den Schnellzugriff beim Fotorucksack Julia ist sehr raffiniert gelöst und weitgehend praxistauglich realisiert. Es gibt bei der Umsetzung noch Verbesserungsmöglichkeiten im Detail, insbesondere, was den verstaubaren Schultergurt betrifft.

Die sehr individuellen Gestaltungsmöglichkeiten von Innentaschen und Inneneinrichtung sind ein weiteres Plus. Auch die durchgängige Polsterung überzeugt.

      Wertung   

    Legende: Bewertung
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Folgende Produkte werden wir in der nächsten Zeit testen:

    Auto •   Autobatterie
    Elektronik •   Diktiergeräte für Dragon Professional Individual
    Computer •   Monitor Dell 29 Zoll
    Gesundheit •   Massagematte
    Haushalt •   Tageslichtlampen
    Gesundheit •   Back2Life

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Liebe Leser,

viele weitere Produkte haben wir in unserer Rubrik “Test im Alltag”
für Sie getestet.

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  • "Test im Alltag" ist eine "Mittelpunkt•Journal"-Beilage.

  • (hochauflösende Fotostrecken in Überblendtechnik im
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