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Dezenter Edeltower

Mit rund 250 € gehört der silberfarbene "Lian Li PC-A77A" ins hohe Preissegment bei Computergehäusen. Beim Discounter findet man für diesen Preis bereits einen Low-End-PC. Lohnt sich der Kauf dennoch? Welche Vorteile bietet Aluminium gegenüber anderen Materialien?

Titel
» Steckbrief «

Produktgruppe
Computergehäuse

Produkt
PC-A77A Silber

Hersteller
Lian Li

Marktpreis
ca.  250 Euro

Testbeginn
2010
Dauer
12 Monate Jahrestest

Alle Fotografien
auf einen Blick (2)

 <br /> Foto 31 -  <br /> Der Montagebeutel enthält einige kleine Überraschungen. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 32 - Die grafisch gut gestaltete Bedienungsanleitung gibt es in Deutsch, Französisch  <br /> und Englisch. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 33 -  <br /> Bei der Übersetzung hat der Fehlerteufel gleich zu Beginn zugeschlagen. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 34 -  <br /> Die Frontblende lässt sich relativ leicht abnehmen. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 35 -  <br /> Die Verarbeitung wirkt sauber und ausgereift. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 36 -  <br /> Diese Schrauben werden zur Fixierung der Laufwerke benötigt. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 37 - Die System-Speaker wird nach der Montage des Motherboards angeschlossen, damit  <br /> eventuelle Fehlermeldungen des BIOS zu hören sind. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 38 - Die Schrauben sollten sich ohne Werkzeug lösen lassen, sind aber ab Werk zu fest  <br /> montiert. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 39 -  <br /> Diese Schrauben gehören zur Vibrationsdämpfung für die Festplatten. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 40 -  <br /> Eine einfache und effektive Methode, für die Festplattenaufhängung. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 41 -  <br /> So zusammen gefügt werden Schraube und Gummiring an die Festplatte geschraubt. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 42 - Dank der CMOS-Batterie bleiben geänderte Daten im BIOS auch bei Stromausfall  <br /> gespeichert. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 43 - Mit dieser Schraube erfolgt die Feinjustierung der Montageclips für überlange  <br /> Grafikkarten. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 44 -  <br /> Diese Abstandshalter werden auf die Grundplatte für das Motherboard geschraubt. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 45 -  <br /> Diese Schrauben dienen zur Befestigung von 5,25 Zoll Laufwerken <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 46 - Die ausgebaute Lüftersteuerung - schickes Design, aber nicht wirklich  <br /> funktionell überzeugend. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 47 -  <br /> Festplattenkäfig aus Aluminium mit dem werksseitig gelieferten Lüfter. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 48 - Seitlich im Festplattenkäfig sind gut die Führungsschienen zu sehen, in welche  <br /> die Festplatten eingehängt werden. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 49 - Ein 120 mm Lüfter kann bis zu drei Festplatten im Festplattenkäfig mit kühlender  <br /> Luft versorgen. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 50 - Zum fast perfekten Design gehört es, dass die Plastik-Lüfter mit einer  <br /> Aluminiumblende abgedeckt werden. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 51 - Von außen wird der Plastik-Lüfter mit diesem Gitter abgedeckt, um Verletzungen  <br /> durch ein mögliches hineingreifen in den laufenden Lüfter zu verhindern. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 52 - Die Mesh-Blenden haben zahlreiche Löcher, durch die kühlende Frischluft in das  <br /> Computergehäuse gelangt. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 53 -  <br /> Von Zeit zu Zeit muss das Gaze-Netz vom Staub gesäubert werden. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 54 - Bis ins Detail durchdacht - die Festplattenkäfige verfügen über einen  <br /> Kabelschacht für das Lüfterkabel. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 55 - Da scheint ein Techniker mit dem Schraubenzieher abgerutscht zu sein. So etwas  <br /> sollte nicht durch die Qualitätskontrolle gelangen. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 56 - Die Grundplatte kann aus dem Computergehäuse genommen werden, damit das  <br /> Motherboard leichter montiert werden kann. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 57 - Auf die Grundplatte werden zuerst die Abstandshalter und dann das Motherboard  <br /> geschraubt. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 58 -  <br /> Das entsprechende Werkzeug für die Montage der Abstandshalter wird mitgeliefert. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 59 -  <br /> So sieht die Grundplatte mit allen montierten Abstandshaltern aus. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 60 - Wer so einen gewaltigen CPU-Lüfter auf das Motherboard schraubt, der hat später  <br /> Probleme, wenn er die Grundplatte in das Computergehäuse einsetzen möchte. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )  <br /> Foto 61 - Hier hilft nur, das Motherboard wieder ab zu schrauben, weil man nur so den  <br /> riesigen verschraubten CPU-Lüfter abmontieren kann. <br /><br /> ( © 2010 Produktfotografie: Mittelpunkt • Journal < Test im Alltag > AK )




Hersteller*

Lian Li Industrial Co.
No.11-1, Kong-Chien N. Rd.
Liu-Tu Industrial Park206 Keelung
Taiwan

(Stand: 2010)



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Leichtgewicht

Gebürstetes Aluminium, hochwertig verarbeitete Mesh-Blenden, enorm viel Platz für die Hardware und die Kühlung, eine im Design des Computergehäuses gestaltete Lüftersteuerung sind die Features, die heute auf dem Prüfstand stehen. Auf den ersten Blick wirkt das Gehäuse schlicht. Bei näherer Betrachtung zeigt sich jedoch schnell, dass hinter dieser dezenten Fassade ein wahrhaft meisterlich verarbeitetes Produkt steckt.
Foto 20 - <br /> Schlichte Eleganz - Seitenwände ohne Sichtfenster. Foto 22 - <br /> Auf den ersten Blick - ein großzügiges Platzangebot.

Das Computergehäuse ist effektiv vollständig aus Aluminium gefertigt. Dadurch ist der Tower gegenüber vergleichbaren Größen aus Plastik extrem leicht.
Das blau beleuchtete Display zeigt mit schwarzer Schrift Informationen über die Uhrzeit, die Lüftersteuerung und mehr an. Die Lüftersteuerung ist ein nettes Gimmerick.
Nach Erhalt der Ware sollte man diese besonders genau prüfen, da Aluminium ein leichtes - aber auch anfälliges Material ist. Bei unserem Modell waren die Blende der Lüftersteuerung und die Frontblende des Gehäuses mit tiefen Kratzern versehen, so dass diese getauscht werden mussten.
Foto 07 -Die zerkratzte Frontblende der Lüftersteuerung ist der Qualitätskontrolle  <br /> durchgerutscht. So etwas sollte nicht beim Kunden ankommen. Foto 55 -Da scheint ein Techniker mit dem Schraubenzieher abgerutscht zu sein. So etwas  <br /> sollte nicht durch die Qualitätskontrolle gelangen.

Besonderes Augenmerk wurde beim Design auf die Tasten und Anschlüsse gelegt. Der größere Power-Knopf und die Reset-Taste sind leicht erhöht in die obere Gehäuseabdeckung integriert. Dadurch sind diese besonders leicht erreichbar und keiner unserer Tester musste unter den Schreibtisch kriechen bzw. sich verrenken.
Foto 08 -Power-Knopf, Reset-Taste und die Anschlüsse sind in das Oberteil des  <br /> Computergehäuses eingelassen.

Punkten kann der Hersteller im ergonomischen Bereich ebenso wie bei den Anschlussmöglichkeiten. Folgende Anschlüsse befinden sich unter einer leichtgängigen Abdeckung im Gehäusedeckel:
  • 4 x USB-Port (2.0)
  • 1 x eSATA
  • 1 x Firewire IEEE1394
  • 1 x Mikrofon (Klinke)
  • 1 x Kopfhörer (Klinke)

Bis zu 15 Laufwerke können verbaut werden. Das sind maximal 6 x 5,25 Zoll und 9 x 3,5 Zoll intern. Leider fehlt eine passende im silberfarbenen Aluminium gefertigte Lochblende im Design des Computergehäuses für das 3,5 Zoll Diskettenlaufwerk. Diese ist nur gegen Aufpreis zu erhalten. Bei einem Computergehäuse im Preissegment von 250 € sollte diese beiliegen. Standards dürfen kein Sonderzubehör sein.
Foto 45 - <br /> Diese Schrauben dienen zur Befestigung von 5,25 Zoll Laufwerken

Mit circa 595 mm in der Höhe von 590 mm in der Tiefe ist das Gehäuse ein echter Gigant für den heimischen Bereich. Jene, die selbst einen Computer zusammenbauen, werden das Platzangebot und die sehr guten Möglichkeiten zur Belüftung zu schätzen wissen.
Foto 22 - <br /> Auf den ersten Blick - ein großzügiges Platzangebot.

Im Praxistest hat sich gezeigt, dass selbst unter Extrembedingungen die Computerkomponenten relativ einfach gekühlt werden konnten.

Eine kühle CPU bewahren

Wenn im Sommer die Innentemperatur im Büro bzw. in der Wohnung auf über 30 Grad steigt, dann sind im Inneren des Computergehäuses Temperaturen wie in der Bio-Sauna zu messen. Darunter leiden die Systemstabilität und die Lebensdauer der Komponenten.
Ein Computergehäuse aus Aluminium leitet die Wärme wesentlich besser ab als Plastik, weil es ein sehr guter Wärmeleiter ist.
Foto 10 - <br /> Das Computergehäuse ist effektiv komplett aus Aluminium gearbeitet.

Viele, die sich einen Computer beim Discounter kaufen, machen sich keine Gedanken über die Kühlung. Wenn sich die Hitze im Gehäuse staut, resultieren daraus unter anderem auch schwer lokalisierbare Systemabstürze. Beim Einsatz dieses Gehäuses musste sich die Testergruppe darüber keine Gedanken machen.

Der Vorteil der Mesh-Blenden liegt darin, dass durch diese Öffnungen kühlende Luft in das Gehäuse strömen kann. Die erwärmte Luft aus dem Inneren des Gehäuses wird über die an der Rückseite des Towers angebrachten Gehäuselüfter abtransportiert.
Foto 14 -Die Rückseite wirkt funktionell und aufgeräumt. Sie besticht durch das Material  <br /> Aluminium. Foto 52 -Die Mesh-Blenden haben zahlreiche Löcher, durch die kühlende Frischluft in das  <br /> Computergehäuse gelangt.

Die 12 Mesh-Blenden haben je ein leicht herausnehmbares Gaze-Netz, welches effizient als Staubfilter wirkt. Von Zeit zu Zeit sollte dieses Gaze-Netz gesäubert werden. Bei mit Staub zugesetztem Filter ist die Kühlung nicht mehr so effektiv.
Die Blenden müssen nicht herausgebrochen werden - sie sind wieder einsetzbar.
Foto 53 - <br /> Von Zeit zu Zeit muss das Gaze-Netz vom Staub gesäubert werden.

Die standardmäßig mitgelieferten Lüfter sind relativ leise. Wir haben sie dennoch gegen fast nicht hörbare Lüfter ausgetauscht. Wer es noch leiser möchte, der kann in dem Gehäuse eine Wasserkühlung einbauen. Dafür sind an der Rückseite zwei Schlauchdurchführungen bereits vorhanden. So besteht die Möglichkeit, einen externen Radiator anzuschließen.
Foto 16 -An der Rückseite sind zwei Schlauchdurchführungen für eine mögliche  <br /> Wasserkühlung vorhanden. Foto 17 - <br /> Die mitgelieferten Lüfter sind für einen hochwertigen Silent-PC zu laut. Foto 60 -Wer so einen gewaltigen CPU-Lüfter auf das Motherboard schraubt, der hat später  <br /> Probleme, wenn er die Grundplatte in das Computergehäuse einsetzen möchte.

Für unser System war eine Wasserkühlung nicht notwendig, da wir bereits mit den dargestellten Mitteln eine optimale Kühlleistung und Lautstärke erzielen konnten.

Mit Liebe zum Detail

Oft suchen Computerliebhaber, die ihr Gerät selbst zusammenbauen, Tage und Wochen nach den geeigneten Komponenten. Das schlägt sich oft in einer stolzen Summe nieder. Beim Einbau dieser Komponenten soll natürlich alles reibungslos gehen. Und das können unsere Tester diesem Computergehäuse fast uneingeschränkt attestieren.

Zum Einbau des Mainboards kann der Mainboard-Schlitten aus dem Computergehäuse entfernt werden. So hat man optimale Platzmöglichkeiten.

Bei unserem Testmodell haben wir bewusst auf ein eingebautes DVD-Laufwerk und ein Diskettenlaufwerk verzichtet, weil die Datenzuspielung über externe USB-Festplatten erfolgt. Zudem wirkt dadurch die Front noch edler und wie aus einem Guss.
Foto 09 - <br /> Ein Schmuckstück mit beachtlichen Maßen.

Das Netzteil lässt sich oben und unten an der Rückseite installieren. Da das Netzteil über einen eigenen Lüfter verfügt, haben wir es unten verbaut. Die noch im Gehäuse verbleibende Restwärme des Netzteiles wird über einen darüber liegenden Lüfter abgeführt. Zudem bietet ein unten montiertes Netzteil dem relativ leichten Gehäuse mehr Stabilität. Wenn das System besonders leistungshungrig ist, kann noch ein zweites Netzteil eingebaut werden.
Foto 18 - <br /> Hier wird das Netzteil seinen Platz finden. Foto 19 - <br /> Im oberen Teil des Gehäuses ist Platz für ein zweites Netzteil bzw. einen Lüfter. Foto 29 -Wenn statt des oberen Lüfters ein Netzteil eingebaut werden soll, wird diese  <br /> Blende benötigt.

Wenn das Netzteil unten eingebaut wird, so wird es über zwei Gummistreifen am Boden entkoppelt. Leider hat der Hersteller eine entsprechende Entkopplung zur Rückwand vergessen.
Foto 25 -Zwei Gummistreifen sorgen dafür, dass das hier aufzulegen Netzteil teilweise  <br /> entkoppelt wird. Zur Rückwand fehlt diese Entkopplung.

Die Festplatten werden mit gummierten Schraubenringen vibrationsarm in die Festplattenkäfige eingehängt. Durch die entkoppelte Verschraubung übertragen die Festplatten weniger Schwingungen auf das Computergehäuse. Dadurch wird das gesamte System leiser.
Foto 39 - <br /> Diese Schrauben gehören zur Vibrationsdämpfung für die Festplatten. Foto 40 - <br /> Eine einfache und effektive Methode, für die Festplattenaufhängung. Foto 41 - <br /> So zusammen gefügt werden Schraube und Gummiring an die Festplatte geschraubt. Foto 47 - <br /> Festplattenkäfig aus Aluminium mit dem werksseitig gelieferten Lüfter. Foto 48 -Seitlich im Festplattenkäfig sind gut die Führungsschienen zu sehen, in welche  <br /> die Festplatten eingehängt werden.

Bereits ab Werk ist eine Schiene integriert, die als Unterstützung für überlange Grafikkarten gedacht ist. Vier lange und drei kurze Montageclips aus Plastik liegen bei. Mit einer Schraube erfolgt die Feinjustierung. Dabei ist unbedingt darauf zu achten, dass nicht zu viel Druck ausgeübt wird. Ansonsten kann die Grafikkarte beschädigt werden.
Foto 30 -Vier lange und drei kurze Montageclips aus Plastik liegen bei, um überlange  <br /> Grafikkarten zu stützen. Foto 43 -Mit dieser Schraube erfolgt die Feinjustierung der Montageclips für überlange  <br /> Grafikkarten.

Diese Schiene kann auch entfernt werden, ohne dass dadurch die Stabilität des Aluminiumgehäuses negativ beeinflusst wird. Allerdings gehört für unsere Tester diese Schiene mit zum Computergehäuse und blieb verbaut. Nur zur Montage des Motherboardes muss die Grafikkartenschiene entfernt werden.

Besonderes Augenmerk muss auf die Größe des CPU-Kühlers gelegt werden. Fällt dieser besonders gewaltig aus, so ist es sinnvoller, diesen erst zum Schluss im Gehäuse zu montieren.
Foto 60 -Wer so einen gewaltigen CPU-Lüfter auf das Motherboard schraubt, der hat später  <br /> Probleme, wenn er die Grundplatte in das Computergehäuse einsetzen möchte. Foto 61 -Hier hilft nur, das Motherboard wieder ab zu schrauben, weil man nur so den  <br /> riesigen verschraubten CPU-Lüfter abmontieren kann.

Aluminiumsgehäuse neigen dazu, zu klappern. Das liegt daran, dass die verschiedensten Bauteile Vibrationen an das Gehäuse abgeben. Der Hersteller hat versucht, mit einer akzeptablen Festplattenentkopplung und Plastikdämpfern am Gehäuse, dieses Phänomen in den Griff zu bekommen. Unsere Tester berichteten, dass sie bisher noch nie so ein leises System begutachten konnten. Das hängt natürlich mit der besonderen Auswahl aller Komponenten zusammen. Das schwächste Glied in der Kette sorgt hier für die störenden Töne.

Anhang:

Technische Daten *

(* laut Hersteller, sofern nicht anders angegeben, Änderungen vorbehalten)



Wichtige technische Daten (Auszug):

  • Abmessungen: 585 x 220 x 595 mm (Höhe x Breite x Tiefe)
  • Unterstützte Mainboards (z.B. ATX/BTX) ATX, Micro-ATX, E-ATX
  • Gewicht: ca. 9 kg ohne Netzteil (Netzteil wird nicht mitgeliefert)
  • fast komplett aus Aluminium
  • Standfüße / Aufsteller Alu-Standfüße
  • Frontanschlüsse (z.B. USB/Firewire) 2xUSB, 1xFirewire, 1xAudio, 1xeSATA
  • Platz für 15 Laufwerke (9 x 3,5 Zoll (8,9 cm) intern, 6 x 5,25 Zoll (13,3 cm) extern)
  • 4 x USB 2.0,1 x IEEE1394 Firewire, 1 x Mikrofon, 1 x Kopfhörer, 1 x eSATA Anschlüsse im Deckel
  • 4 Lüfter 120 x 120 mm (zwei vorne und zwei hinten im Gehäuse)
  • Power- und Resettaste im Deckel, leicht erreichbar
  • 3 Kanal Lüftersteuerung oben in der Frontblende
  • kein Seitenfenster und keine Beleuchtung im Gehäuse
  • Front-/Seitentür nicht abschließbar

DS & AK

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Plus    Pro       (* führt zur Aufwertung)

  • Dieser Tower ist extrem leicht gegenüber vergleichbaren Größen aus Plastik und Blech, da er effektiv vollständig aus Aluminium gefertigt ist.
  • Power-Knopf und Rest-Taste sind leicht zugänglich oben auf dem Gehäuse angebracht.
  • Das Gehäuse verfügt über ein enormes Platzangebot für Hardware und Kühlung.
  • Es sind 12 hochwertig verarbeitete Mesh-Blenden vorhanden, durch die kühlende Luft ins Gehäuseinnere gelangt.
  • Die Lüftersteuerung ist im Design des Computergehäuses gestaltet.
  • Bis zu 15 Laufwerke können verbaut werden.
  • Dank des Materials Aluminium besitzt der Tower eine gute Wärmeableitung.
  • Das sehr gute Spaltmaß zeugt von einer meisterhaften Verarbeitung.
  • Federelemente sorgen dafür, dass die Seitenwand im Idealfall wenig vibriert.
  • Die Festplattenkäfige sind bis ins Detail durchdacht.
  • Durch die entkoppelte Verschraubung übertragen die Festplatten weniger Schwingungen auf das Computergehäuse.

Neutral Neutral Neutral    (* fließt nicht in die Bewertung mit ein)
  • die Garantie sollte bei dieser Qualität wesentlich mehr als zwei Jahre betragen
  • die Schrauben (Thumbscrews), mit denen die Seitenwände befestigt sind, sind ab Werk viel zu fest angezogen (Schraubenzieher notwendig)

Minus Kontra  Minus    (* führt zur Abwertung)
  • es fehlt eine aus Aluminium im Lochdesign gefertigte 3,5 Zoll Diskettenlaufwerksblende
  • für ein angenehmes Kabelmanagement fehlen einige Öffnungen, unter anderem für das IDE-und das ATX-Stromkabel (das Netzteil wurde unten verbaut)
  • die Entkopplung des Netzteiles fehlt rückseitig (ist nur am Boden vorhanden)

Unser Rat

Im Test bauten wir drei unterschiedliche Systeme in das Gehäuse. Jede Montage gelang dank des hervorragenden Platzangebots, des ausreichenden Befestigungsmaterials sowie der insgesamt qualitativ hervorragenden Verarbeitung. Das Design ist schlicht und elegant zugleich. Aluminium sorgt obendrein noch für Temperaturen, die Computerkomponenten "lieben".

Ein wenig geizte der Hersteller beim Zubehör. Besonders fehlte die Frontblende für ein 3,5 Zoll Diskettenlaufwerk sowie einer Blende für ein optisches 5,25 Zoll Gerät.
Für das ansonsten überragende Computergehäuse vergeben unsere Tester noch die Note 1.

      Wertung   

    Legende: Bewertung
    Note (Anzahl goldene Sterne) sprachlicher Gebrauch
  • 1+ (6 Sterne) excellent, ausgezeichnet, Referenz
  • 1  (5 Sterne) sehr gut
  • 2  (4 Sterne) gut
  • 3  (3 Sterne) befriedigend, zufriedenstellend
  • 4  (2 Sterne) mangelhaft
  • 5  (1 Stern) ungenügend
  • 6  (0 Sterne) durchgefallen
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Folgende Produkte werden wir in der nächsten Zeit testen:

    Auto •   Autobatterie
    Elektronik •   Diktiergeräte für Dragon Professional Individual
    Computer •   Monitor Dell 29 Zoll
    Gesundheit •   Massagematte
    Haushalt •   Tageslichtlampen
    Gesundheit •   Back2Life

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Liebe Leser,

viele weitere Produkte haben wir in unserer Rubrik “Test im Alltag”
für Sie getestet.

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  • "Test im Alltag" ist eine "Mittelpunkt•Journal"-Beilage.

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