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Eleganter Player

Wenn "nur" das Auge entscheiden würde, dann wäre der "SANSA e250" eine echte Empfehlung. Ein MP3-Player ist jedoch in erster Linie etwas für das Ohr, für die Hand (Handling) und auch für das Auge. Wird es ein kurzes Vergnügen oder eine lang anhaltende Freude werden?

Titel
» Steckbrief «

Produktgruppe
MP3 Player

Produkt
SANSA e250 2 GB

Hersteller
SanDisk

Marktpreis
ca.  65 Euro

Testbeginn
2009
Dauer
12 Monate Jahrestest

Alle Fotografien
auf einen Blick (2)

 Foto 22 - Fotos können über das USB-Kabel auf den MP3-Player geladen werden und unter  <br /> diesem Menüpunkt angesehen werden.  Foto 23 -  <br /> 1.8' TFT-Farbdisplay - hell und klar  Foto 24 - Längere Videosequenzen sind aufgrund des kleinen Bildschirms kein Hochgenuss für  <br /> die Augen.  Foto 25 -  <br /> Beim An-und Ausschalten der Rec-Taste treten Klickgeräusche auf.  Foto 26 - Klein und handlich, past in jede Hosentasche. Größe: 89 x 13 x 44 cm - Gewicht:  <br /> 78g  Foto 27 -  <br /> Bei Sonnenlicht ist das Display nicht mehr gut erkennbar.  Foto 28 -  <br /> Selbst Details lassen sich auf den kleinen Fotos gut erkennen.  Foto 29 -  <br /> Das Display des Geräts gibt die Farben schön wieder.  Foto 30 -  <br /> 30  Foto 31 -  <br /> 31  Foto 32 -  <br /> 32  Foto 33 - Das Gerät verfügt über eine Diktierfunktion, welche eine hohe Qualität aufweist.  <br /> Jedes Wort ist deutlich zu verstehen.  Foto 34 - Die Diktierfunktion des Gerätes lässt sich über den Menüpunkt 'Sprache' oder  <br /> über die links am Gerät befindliche Taste 'Rec' aktivieren.  Foto 35 -  <br /> Zusätzlich zum Gerät gekaufte Kopfhörer in einer Aufbewahrungsbox.  Foto 36 -  <br /> An den MP3-Player können alle handelsüblichen Kopfhörer angeschlossen werden.  Foto 37 -  <br /> Über gute Kopfhörer lässt sich die Klangqualität noch verbessern.  Foto 38 -  <br /> Im unbeleuchteten Zustand wirkt das Drehrad etwas billig.  Foto 39 - Das im Lieferumfang enthaltene USB-Kabel zum Aufladen des Akkus und zur  <br /> Datenübertragung.  Foto 40 - Links der Anschlussstecker für den MP3-Player - rechts der Anschlussstecker für  <br /> den PC.  Foto 41 - Rechts ist der Einschub für den erweiterbaren Speicher mit Hilfe einer  <br /> Micro-SD-Karte.  Foto 42 - Zum Schutz des MP3-Players, vor allem des kratzanfälligen Displays, empfiehlt  <br /> sich eine Tragetasche.

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Glänzend in Szene gesetzt

Der "SANSA e250" hat äußerlich eine große Ähnlichkeit mit dem Apple Ipod. Seine schwarz-glänzende Oberfläche wirkt edel und optisch ansprechend. Die Ecken sind abgerundet und verleihen dem MP3-Player eine geschwungene Komponente. Die metallische Rückseite wirkt sehr stabil und hochwertig aus. Der erste gute Eindruck täuscht, denn bereits nach relativ kurzer Zeit sieht die Rückseite - nicht nur im Streiflicht - sehr verkratzt aus.
Foto 01 - <br /> Die metallene Rückseite sieht sehr stabil und hochwertig aus. Sie ist kratzfest. Foto 05 -Klein und handlich, past in jede Hosentasche. Größe: 89 x 13 x 44 cm - Gewicht:  <br /> 78g

Das Display ist noch empfänglicher für Kratzer und Fingerabdrücke. Deshalb ist es von Vorteil, den MP3-Player in einer Schutzhülle zu transportieren. Die schwarze, dünne mitgelieferte Schutzhülle hat sich im Alltag nicht bewährt. Unsere Tester haben sich für die vier Testgeräte unterschiedliche Aufbewahrungsmöglichkeiten ausgewählt: von der "Handysocke" bis hin zu einer leichten und stoßfesten Tasche.
Der MP3 Player verfügt über ein großes und relativ helles Display, welches über das darunter befindliche Drehrad zu steuern ist. Beim Drehen leuchtet das Steuerrad in einem angenehmen Hellblau auf, ein besonderes optisches Highlight dieses MP3-Players. Aufgrund seiner kompakten, flachen Bauweise passt der Sansa E250 in jede Hosentasche (inklusive Schutzhülle).
Foto 02 - <br /> Der Akku ist sehr leistungsfähig und austauschbar. Foto 04 - <br /> Die Vorderseite ist sehr kratzanfällig und Fingerabdrücke sind leicht zu sehen. Foto 11 - <br /> Um das Drehrad herum befinden sich vier Tasten: Vor-Rück, Play-Pause, Menü. Foto 12 -Die Abspielzeit beträgt etwa 32 h. Es können 480 Songs im MP3-Format gespeichert  <br /> werden. Foto 21 -Zum Schutz des MP3-Players, vor allem des kratzanfälligen Displays, empfiehlt  <br /> sich eine Tragetasche.


Blauer Flitzer

Unsere Tester gaben dem zentralen Steuerelement des MP3-Players - dem Wahlrad unter dem Display - den Namen "Daumenrad". Denn der MP3-Player ist besonders gut über dieses Rad mit dem Daumen zu bedienen.
Mithilfe dieses Steuerrades kann der Benutzer sehr schnell und bequem durch die Menüs flitzen sowie die Lautstärke regeln. Zur Bestätigung der Auswahl drückt man die große Mitteltaste im "Daumenrad".
Wo Licht ist, ist oft auch Schatten. Das Steuerrad ist etwas zu empfindlich, so dass unsere Tester zum Teil Mühe hatten, das gewünschte Menüelemente auszuwählen.
Foto 06 -Mit dem blau beleuchteten Drehrad kann man sehr schnell und bequem durch das  <br /> Menü flitzen sowie die Lautstärke regeln.

Um das Drehrad herum sind vier Tasten angebracht. Mit den beiden Tasten links und rechts lassen sich Musik, Videos und Fotos vor- und zurückspulen sowie der nächste Titel (bzw. das nächste Bild) oder der vorherige Titel (bzw. das vorherige Bild) anwählen.
Die Taste oberhalb des Drehrades besitzt die Funktion: Play und Pause. Mit der unteren linken Taste gelangt man zurück in das Menü.

Ganz links unten auf der Vorderseite des Displays lässt sich das Gerät an- und ausschalten.
Das Einschalten des SANSA dauert mit zunehmender Datenmenge wesentlich länger. Befindet sich eine Speicherkarte im Gerät, braucht der MP3-Player bis zu (gefühlten) mehreren Minuten, bis der MP3-Player benutzbar ist.

Das Menü ist besonders übersichtlich gestaltet und sehr leicht und intuitiv bedienbar. Wenn das Gerät angeschaltet wurde, befindet man sich in der Menüübersicht. Hier können die einzelnen Menüpunkte: Foto, Musik, Video, Sprache und Einstellungen mithilfe des Steuerrades ausgewählt werden.
Foto 21 -Im Menüpunkt Einstellungen können unter anderem die Hintergrundbeleuchtung,  <br /> Sprache, Datum und Zeit, Helligkeit sowie Lautstärke eingestellt werden. Foto 01 -Fotos können über das USB-Kabel auf den MP3-Player geladen werden und unter  <br /> diesem Menüpunkt angesehen werden. Foto 02 - <br /> 1.8' TFT-Farbdisplay - hell und klar Foto 03 -Längere Videosequenzen sind aufgrund des kleinen Bildschirms kein Hochgenuss für  <br /> die Augen. Foto 04 - <br /> Beim An-und Ausschalten der Rec-Taste treten Klickgeräusche auf.

Die Mitteltaste im Wahlrad bestätigt den ausgewählten Menüpunkt und führt zum Untermenü. Hier hat der Benutzer wieder weitere Einstellmöglichkeiten. Bei den Einstellungen beispielsweise kann er die Hintergrundbeleuchtung, die Sprache, das Datum und die Zeit, die Helligkeit sowie die Lautstärke wählen.
Foto 10 - <br /> Es empfiehlt sich eine hohe Helligkeitseinstellung.

MP3-Player verfügt über ein - in Räumen sehr gut erkennbares - helles und klares 1.8" TFT-Farbdisplay, welches die Farben naturnah wiedergibt. Bei Sonnenlicht ist das Display kaum erkennbar.
Foto 06 - <br /> Bei Sonnenlicht ist das Display nicht mehr gut erkennbar. Foto 08 - <br /> Das Display des Geräts gibt die Farben schön wieder.

Je nach eigenem Empfinden kann die Helligkeit unter dem Menüpunkt Einstellungen verändert werden. Für eine gute Verwendung bei hellem Tageslicht beziehungsweise Sonnenlicht recht auch die Maximalhelligkeit des MP3-Players nicht aus.
Foto 05 - <br /> Es gibt Eine Vielzahl von Einstellungen. Foto 09 - <br /> Die Helligkeit lässt sich unter dem Menüpunkt Einstellungen regeln. Foto 10 - <br /> Es empfiehlt sich eine hohe Helligkeitseinstellung. Foto 16 - <br /> Der MP3-Player kann Bilder wiedergeben über Phoenix Light Show.


Diktierfunktion - mobiles Notizwerkzeug

Die Diktierfunktion des Gerätes ist für einen MP3-Player überraschend gut. Sie überzeugt durch ein hohes Maß an Qualität, jedes Wort deutlich zu verstehen. Die Sprecher sollten direkt in das integrierte Mikrofon sprechen, weil die aufgezeichnete Stimme sonst zu leise ist.
Störend wirken die Klickgeräusche am Anfang und Ende jeder Aufnahme, die durch die Betätigung der Rec-Taste entstehen. Das könnte die Elektronik zwar filtern, aber diese Funktion ist (noch) nicht integriert.
Als mobiles Notizwerkzeug leistet die Diktierfunktion auf jeden Fall gute Dienste. Der diktierte Text lässt sich auf dem MP3-Player abspielen oder auf den PC übertragen.
Foto 03 -Oben werden die Kopfhörer angeschlossen. Daneben befinden sich die Hold-Taste  <br /> sowie das Mikrofon für die Diktierfunktion. Foto 12 -Das Gerät verfügt über eine Diktierfunktion, welche eine hohe Qualität aufweist.  <br /> Jedes Wort ist deutlich zu verstehen. Foto 13 -Die Diktierfunktion des Gerätes lässt sich über den Menüpunkt 'Sprache' oder  <br /> über die links am Gerät befindliche Taste 'Rec' aktivieren.
Ganz gleich, ob es eine komplizierte Wegbeschreibung oder ein Veranstaltungstermin ist, im Alltag wurde diese Funktion von unseren Testern sehr gerne verwendet.

Video und Foto

Der MP3-Player spielt fast ohne Probleme und relativ flüssig kleinere, für diesen MP3-Player konvertierte Videos ab, bei großen Dateien kann es allerdings Probleme geben. Die Qualität der Videos kann als gut bezeichnet werden, sie sind allerdings für die Augen aufgrund des kleinen Bildschirms kein Hochgenuss. Kurze Sequenzen in geselliger Runde sorgen immer noch für Interesse.
Foto 18 - <br /> Der MP3-Player kann auch Videos abspielen. Foto 19 -Insbesondere kleinere, gut verarbeitete Videos werden problemlos und flüssig vom  <br /> Player abgespielt. Foto 03 -Längere Videosequenzen sind aufgrund des kleinen Bildschirms kein Hochgenuss für  <br /> die Augen.

Im Menüpunkt "Foto" können eigene Bilder, die zuvor vom PC auf den MP3-Player übertragen wurden, in einer Dia-Show angesehen werden. Hierbei hat der Betrachter die Möglichkeiten, Zufalls- oder Schleifenansicht. Er kann unter dem Punkt Diaintervall den Zeitabstand wählen, in dem zwei Bilder aufeinanderfolgen. Außerdem kann die Dia-Show mit Musik unterlegt werden. Die Farben werden recht naturgetreu wiedergegeben, selbst Details sind auf dem kleinen Display gut sichtbar. Für Schnappschüsse, die man sich ansehen oder einem anderen zeigen möchte, ist der MP3-Player trotz seines relativ kleinen Display gut geeignet.

Ein Wermutstropfen - genauso wie beim Videomaterial müssen auch die Bilder in ein spezielles Format für den SANSA konvertiert werden.
Foto 08 - <br /> Für das Anzeigen der Fotos gibt es einige Auswahloptionen. Foto 16 - <br /> Der MP3-Player kann Bilder wiedergeben über Phoenix Light Show. Foto 17 - <br /> Wiedergabe eines Bildes. Foto 07 - <br /> Selbst Details lassen sich auf den kleinen Fotos gut erkennen. Foto 09 - <br /> 30 Foto 10 - <br /> 31 Foto 11 - <br /> 32

Der Ton macht die Musik

Der Kopfhöreranschluss befindet sich am oberen Rand rechts über dem Display. Die mitgelieferten Kopfhörer erzeugen einen akzeptablen Klang. Der Sound ist klirrend oder metallisch, wenn die Lautstärke zu hoch eingestellt ist. Verschiedene Equalizer-Voreinstellungen, von Rock bis Bass sollen für angepasste Klangerlebnisse sorgen. Es ist jedoch besser, auf diese Funktion zu verzichten. Sie hat sich nicht bewährt.
Foto 20 - <br /> Optionen unter dem Menüpunkt Musik. Foto 16 - <br /> Über gute Kopfhörer lässt sich die Klangqualität noch verbessern. Foto 17 - <br /> Im unbeleuchteten Zustand wirkt das Drehrad etwas billig.

Preislich gleich gelegene Kombigeräte (Handys mit Radio, MP3-Player, Telefon, Kalender etc.) liefern zum Teil einen besseren Klang, als der SANSA. Die Klangqualität müsste bei einem Gerät, das explizit für das Musikhören entwickelt wurde, besser sein.
Der Klang lässt sich durch hochwertigere Kopfhörer noch verbessern. Positiv ist, dass alle handelsüblichen Kopfhörer benutzt werden können, aufgrund der 3,5 mm-Klinke.
Das sieht bei der aktuellen Handygeneration und bei vielen anderen MP3-Playern wesentlich schlechter aus, der die über herstellerspezifische Anschlüsse verfügen.
Foto 14 - <br /> Zusätzlich zum Gerät gekaufte Kopfhörer in einer Aufbewahrungsbox. Foto 15 - <br /> An den MP3-Player können alle handelsüblichen Kopfhörer angeschlossen werden.

Auf dem MP3-Player befinden sich bereits Lieder mit Album Cover. Beim Abspielen kann man sowohl das Bild, den Titel, das Album als auch den Interpreten sehen. Außerdem werden die gespielte Zeit sowie die laufende Nummer des gerade spielenden Liedes im angewählten Ordner angezeigt. Zusatzinformationen sind ganz unten im Bild die Uhrzeit und das Batteriesymbol. Damit sind alle wichtigen Informationen sehr übersichtlich auf dem Display untergebracht.
Besonders positiv ist unseren Testern die Memory-Funktion aufgefallen, durch die nach jedem Ausschalten des Gerätes die jeweilige Stelle des zuletzt gespielten Titels gespeichert wird. Wenn man das Gerät wieder anschaltet, spielt der Player an genau dieser Stelle weiter. Insbesondere für Hörspiele ist das eine wichtige und gute Funktion, die vielen anderen Geräten fehlt.
Foto 13 - <br /> Display-Ansicht beim Abspielen eines Liedes mit einem Album Cover. Foto 14 - <br /> Album Cover eines bereits auf dem MP3-Player vorhandenen Titels.

Die Speicherkapazität des Sansa beträgt zwei GB. Das ist genug für viele Musikalben, beziehungsweise für hunderte von Songs. Wer darüber hinaus mehr Speicherplatz benötigt, kann diesen über eine microSD-Karte erweitern. Das Fach für die Speicherkarte befindet sich auf der rechten Seite des MP3-Players. Die Lösung ist nicht ganz ausgereift, da die externe Speicherkarte nicht besonders fest im Gerät verankert ist.
Foto 20 -Rechts ist der Einschub für den erweiterbaren Speicher mit Hilfe einer  <br /> Micro-SD-Karte.

Kleiner Akku - große Leistung

Hinter einer robusten und kratzfesten Gehäuserückseite aus Metall befindet sich ein austauschbarer, langlebiger Akku. Der interne Lithium-Ionen Akku hat laut Hersteller eine Nutzungsdauer von 24 h. In den Praxistests zeigte sich, dass der Akku sehr ausdauernd ist und bis zu 20 h Musik spielt.
Selbst wenn das Batteriesymbol auf dem Display schon rot aufleuchtet, hält der Akku noch eine längere Zeit und man kann Musik hören. Über den zwölfmonatigen Testzeitraum nahm die Akkukapazität spürbar ab. Aber sie reicht dennoch für eine ungetrübte ausgedehnte Tagesnutzung.
Foto 01 - <br /> Die metallene Rückseite sieht sehr stabil und hochwertig aus. Sie ist kratzfest.

Das Aufladen geschieht mittels des mitgelieferten USB-Kabels über den Computer. Einerseits ist das praktisch, da das Aufladen während der Datenübertragung von Musik, Fotos oder Videos auf dem MP3-Player erfolgen kann. Von Nachteil ist dabei, dass der Akku somit immer wieder geladen wird, obwohl er vielleicht noch fast voll ist.
Außerdem ist diese Art der Aufladung nachteilig für Leute, die keinen PC in der Nähe haben oder ihn nur selten anstellen. Auch für unterwegs oder im Urlaub wäre ein normales Ladegerät von Vorteil. Dieses kann man zwar gegen Aufpreis erwerben, jedoch sollte das bereits zum Lieferumfang gehören.
Foto 18 -Das im Lieferumfang enthaltene USB-Kabel zum Aufladen des Akkus und zur  <br /> Datenübertragung. Foto 19 -Links der Anschlussstecker für den MP3-Player - rechts der Anschlussstecker für  <br /> den PC.

Zwölf Monate

Ein Jahr ist eine lange Zeit. Der Preisverfall ist - gemessen an dem reinen Kaufpreis - enorm.
Vier Geräte teilte sich unsere Testergruppe in zwei Städten. Die Freude überwiegte, aber es gibt auch viele Schattenseiten.

Die gute Nachricht zuerst: von den vier Geräten funktionieren heute noch drei - bis auf das verkratzte Display - recht tadellos. Ein Gerät überlebte den Sturz von einem Fahrrad leider nicht, obwohl das Gehäuse auf den ersten Blick einen sehr stabilen Eindruck hinterlassen hat.
Die Displays aller Geräte sind so verkratzt, dass es keine Freude mehr macht, sich darauf Fotografien oder Videos anzuschauen.

Die Menüführung ist durchdacht und verständlich. Selbst Leute, die das Gerät nur für einen kurzen Test erhielten, fanden sich ohne Bedienungsanleitung schnell zurecht.

Wer mehr als zwei GB benötigt, der kann eine Erweiterungskarte (SD-Typ) verwenden. Bei der ersten Generation dieses MP3-Players funktionieren allerdings nur Karten bis zu zwei GB, was leider nirgendwo herstellerseitig offen gelegt ist. Die Kundenhotline gab hierzu auf Nachfrage Auskunft. Das Problem ist somit bekannt.
Bei der zweiten Generation konnten 8 GB Karten erfolgreich getestet werden.

Der größte Nachteil beim "SANSA e250" ist die Art und Weise, wie Musiktitel abgelegt werden. Eine Sortierung und Anzeige über die Ordnernamen und über die Dateinamen ist nicht möglich. Man muss die ID-Tags der einzelnen Titel sehr sorgfältig eingeben, damit man später auf dem MP3-Player die Dateien auch wieder findet. Das ist zeitraubend und überfordert gerade jene, die sich zum ersten Mal einen MP3-Player kaufen beziehungsweise die sich nicht so gut mit dem Computer auskennen. Viele wissen noch nicht einmal, dass es ID-Tags gibt. Auch 35 % unserer Tester kannten diese Funktion nicht, obwohl alle im Team gute bis sehr gute Computerkenntnisse haben.

Selten trat folgender Effekt auf: die Software des MP3-Players reagierte nicht mehr und da der Akku nicht einfach entnehmbar ist, musste der MP3-Player angeschaltet zu lange liegen bleiben, bis der Akku leer war. Nach einem erneuten Aufladen funktionierte der MP3-Player ohne Probleme.



Anhang:

Lieferumfang und Technische Daten *

(* laut Hersteller, sofern nicht anders angegeben, Änderungen vorbehalten)

Lieferumfang:

  • Foto 11 - <br /> Um das Drehrad herum befinden sich vier Tasten: Vor-Rück, Play-Pause, Menü. Sansa E250 2 GB
  • SanDisk Media Converter-Software
  • Schutzhülle
  • Tragekordel
  • Ohrhörer
  • Foto 18 -Das im Lieferumfang enthaltene USB-Kabel zum Aufladen des Akkus und zur  <br /> Datenübertragung. USB-Kabel
  • CD


Wichtige technische Daten (Auszug):

  • Speicherkapazität zwei GB
  • Akku-Laufzeit etwa 24 h,
  • Memofunktion
  • Display: 1.8" TFT-Farbdisplay
  • Diktiergerät-Funktion: über integriertes Mikrofon
  • Speicherkapazität erweiterbar über microSD-Karte
  • digitaler SanDisk MP3-Player für MP3, WMA, DRM WMA
  • Größe: 89 x 13 x 44 cm
  • Gewicht: 78 g
  • austauschbarer, leistungsstarker Li-Ion-Akku


SB & LM

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Plus    Pro    Plus    (* führt zur Aufwertung)

  • gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • lange Akkulaufzeit
  • schönes elegantes Design
  • insgesamt hochwertige Verarbeitung
  • durchdachte und intuitive Bedienbarkeit
  • großer Speicher (zwei GB)
  • Speicher über Micro-SD-Karte erweiterbar
  • Positionsspeicherung (nach Ausschalten - Anschalten - fängt Player genau an der Stelle an, an der er aufgehört hat)
  • Auswechselbarer Akku
  • sehr schnelles Übertagen von Musik vom PC auf den Player
  • alle handelsüblichen Kopfhörer sind verwendbar (herkömmliche 3,5mm-Klinke)

Neutral Neutral Neutral    (* fließt nicht in die Bewertung mit ein)

Minus Kontra  Minus    (* führt zur Abwertung)
  • Akku wird über die USB-Schnittstelle aufgeladen
  • es dauert relativ lange vom Einschalten des Gerätes bis zur Betriebsbereitschaft
  • das Steuerrad ist etwas wackelig und klemmt manchmal bzw. es ist zu empfindlich
  • die Firmware unterstützt keine Ordneransicht, d.h. man muss zum Beispiel den MP3 Dateien zeitaufwändige ID-Tags hinzufügen
  • Vorderseite sehr anfällig für Kratzer
  • die Bedientasten liegen etwas zu tief im Gehäuse
  • kein Ladegerät im Lieferumfang, das muss relativ teuer hinzu gekauft werden
  • das Drehrad sieht ohne Beleuchtung billig aus
  • Klang ist befriedigend - selbst aktuelle Handys haben einen besseren Klang

Unser Rat

Hier scheiden sich die Geister: selten waren die Tester so in zwei Lager geteilt, wie bei diesem MP3-Player. Entweder "liebt" an ihn wegen seinem edlen Design, seiner robusten Erscheinung und seiner intuitiven Bedienbarkeit.
Oder man "hasst" ihn wegen seiner kratzempfindlichen Oberfläche, dem nicht überragenden Sound, dem zu dunklen Display bei heller Umgebung, dem Zwang zum Playlisten und ID-Tags wegen fehlender Ordnerstruktur.

Unterm Strich können wir dem "SANSA e250" insgesamt ausgesprochen gute bis sehr gute äußere Werte attestieren, aber das Innenleben bedarf einer Weiterentwicklung.

        

    Legende: Bewertung
    Note (Anzahl goldene Sterne) sprachlicher Gebrauch
  • 1+ (6 Sterne) excellent, ausgezeichnet, Referenz
  • 1  (5 Sterne) sehr gut
  • 2  (4 Sterne) gut
  • 3  (3 Sterne) befriedigend, zufriedenstellend
  • 4  (2 Sterne) mangelhaft
  • 5  (1 Stern) ungenügend
  • 6  (0 Sterne) durchgefallen
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Folgende Produkte werden wir in der nächsten Zeit testen:

    Auto •   Autobatterie
    Elektronik •   Diktiergeräte für Dragon Professional Individual
    Computer •   Monitor Dell 29 Zoll
    Gesundheit •   Massagematte
    Haushalt •   Tageslichtlampen
    Gesundheit •   Back2Life

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Liebe Leser,

viele weitere Produkte haben wir in unserer Rubrik “Test im Alltag”
für Sie getestet.

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  • "Test im Alltag" ist eine "Mittelpunkt•Journal"-Beilage.

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